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Einsatz bei Eiseskälte für die Natur

Umweltaktion

Minusgrade und ein eisiger Wind schreckten am Samstag 120 Schermbecker nicht davon ab, bei der Umweltaktion der Gemeinde Müll zu sammeln. Was andere so in der Natur zurücklassen, sorgte für Erstaunen.

Schermbeck

, 18.03.2018
Einsatz bei Eiseskälte für die Natur

Um die Mittagszeit lieferten auch die Mitglieder des Gahlener Heimatvereins ihren gesammelten Müll am gemeindlichen Bauhof ab. © Foto Helmut Scheffler

Es waren dieses Mal weniger Müllsammler. Das eisige Wetter wird dazu beigetragen haben, dass 30 Schermbecker weniger am Samstagmorgen zum gemeindlichen Bauhof kamen als im Jahr zuvor. Heike Szczepaniak von der Verwaltung sowie Klaus Sondermann und Björn Hilgendorf vom Bauhof verteilten Arbeitshandschuhe und Säcke an Erwachsene und Kinder, die sich ihr Sammelrevier selbst aussuchen konnten.

Der Heimatverein Weselerwald war mit vier Erwachsenen und vier Kindern an der Friedenseiche und am Teufelsstein unterwegs, um dort für ein sauberes Umfeld zu sorgen. Autoreifen und viel Plastikmüll sammelten Mitglieder der Uefte-Overbecker Trachtenschützen. Königspaar Martin Wieschus und Marlis Weßel begleitete Offiziere und Vorstandsmitglieder durch Uefte abseits der Erler Straße. Entlang der Erler Straße von Triptrap bis zur Altschermbecker Vogelrute sammelte die Landjugend Müll, jede Menge Flaschen und sogar ein Navigationsgerät. Schuhe, Flaschen und Windeln fand der Taufelternkreis der Ludgerusgemeinde auf dem Weg vom Hallenbad zum Friedhof am Pastoratsweg. Zwischen Rathaus, Spielplatz in der Wallgrabenzone und Maximilian-Kolbe-Schule fand die vom Vorsitzenden Uli Stiemer angeführte CDU nicht nur einen Voltigiergürtel, sondern auch acht alte Telefone. Der Angelsportverein Schermbeck-Bricht war mit acht Personen unterwegs und fand jede Menge Wodkaflaschen.

Klaus Biesgen ist jetzt Rentner. Das hat ihn nach langer Pause dazu bewogen, wieder einmal am gemeindlichen Umwelttag teilzunehmen. Als Einzel-Sammler entdeckte er weitere Wodka-Flaschen, die von den Anglern übersehen worden waren.

Mit Traktor zum Bauhof

Besonders eifrig sammelten die Mitglieder des Heimatvereins Gahlen. Was Hermann Heiligenpahl in der Bruchstraße bis hin zum Meesenmühlenweg und zur Waldau fand, Walter Nuyken im Aap, Willi Hartwig an der Südseite des Wesel-Dattel-Kanals und Wolfgang Jörgens entlang der Kirchstraße, karrte Jürgen Höchst mit einem Traktor zum Bauhof.

Um die Mittagszeit wurde in einem großen Container am Bauhof der Unrat gestapelt. Für die eifrigen Sammler gab es von der Niederrheinischen Sparkasse Rhein-Lippe Erbsensuppe, Getränke und Süßigkeiten sowie Malstifte und eine Weltkarte zum Ausmalen für Kinder.

Beteiligt hatten sich auch die Gemeinschaftsgrundschule, die Kindertagesstätte „Hand in Hand“, der Kindergarten Stenkampshof, das „YOU“, der VdK Gahlen, der Wassersportverein, der Boßelclub und die Weselerwalder Jäger. Das Sortieren des Mülls übernehmen die Bauhofmitarbeiter, die auch für den Transport der Säcke sorgen, die nicht zum Bauhof gebracht wurden.

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