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Erstes Dorsten-Krimi-Hörspiel mit Jugendlichen und Prominenten

"Pommes-Soko Dorsten"

Das Ergebnis des Hörspiel-Workshops kann sich sehen beziehungsweise hören lassen. Und das liegt nicht nur an zahlreichen Prominenten, die daran mitgewirkt haben.

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 28.06.2012
Erstes Dorsten-Krimi-Hörspiel mit Jugendlichen und Prominenten

<p>Nur die Pommes zählt: Die Macher und Mitwirkenden der "Pommes-Soko Dorsten" stellten im Treffpunkt Altstadt die Premieren-Produktion ihrer neuen Hörspiel-Reihe vor.

Wenn auch die Hörer so viel Spaß an dem Projekt haben, wie gestern die Pressevertreter und die Beteiligten bei der CD-Vorstellung - dann werden die Abenteuer der jugendlichen "Pommes-Soko Dorsten" garantiert ein Riesen-Erfolg. "Ich kann es nur immer wieder sagen: Das Dorsten-Hörspiel ist eine tolle Sache geworden", erklärte Christian Joswig, Leiter des Treffpunkts Altstadt, der den Hörspiel-Workshop organisiert hatte. Kreativer Kopf hinter der Geschichte: Fritz Schaefer (15), der das Drehbuch schrieb und Regie führte. Sprecher: ein Dutzend Dorstener Schüler und Schülerinnen im Alter von 10 bis 14 Jahren, die die detektivischen Hauptdarsteller und ihre konkurrierende Mädchen-Gang verkörpern. Der Gag an der Sache: Fritz Schaefer hat so einige Prominenz ins Boot geholt, die der Krimi-Komödie namens "Schmutzige Bilder.. und Astrid" um den gebeutelten Aktions-Künstler Kurt an der Klatsche noch mehr Würze geben. "Wir finden es total gut, dass Jugendliche so viel Kreativität zeigen", sagte das Schauspieler-Ehepaar Rainer Kleinespel und Barbara Feldbrugge. Es hatte ebenso schnell (und ohne Gage) zugesagt wie der in Dorsten lebende Kino-Darsteller Norbert Heisterkamp: "So etwas muss man einfach fördern, vor allem, weil die Geschichte in Dorsten spielt", erklärte der Mime. Den Erzähler-Part übernahm Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, dem Rainer Kleinespel dann auch gleich "Synchronsprecher-Qualitäten" attestierte. "Ach was, der Regisseur hat mich immer wieder neu anfangen lassen", schränkte Lütkenhorst ein.

In einer Nachtschicht im Studio des Dorstener Musikers Karim Laiquddin wurde das professionelle Hörspiel für Menschen von sechs bis 99 Jahren (laut Fritz Schaefer "eine Mischung aus den Wilden Hühnern und den drei ???") gerade noch rechtzeitig produziert, dass es beim WDR2-Samstag am "Pommes-Soko"-Stand am Recklinghäuser Tor verkauft werden kann. Sechs Euro kostet eine CD, nächste Woche wird sie dann in der Stadtinfo, im Treffpunkt Altstadt und in Buchhandlungen zu haben sein. "Sollte die Nachfrage da sein, gibt es eine Fortsetzung", kündigte Christian Joswig an. Ideen gibt es schon, die Pommes-Soko steht in den Startlöchern - auch wenn die Mädchen-Konkurrenz in Folge 2 wohl einen größeren Part bekommen wird.

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