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Erstmals Kinderbetreuung während des Wochenmarktes

Bei der Lebenshilfe

Wenn die Kinder quengelig werden, dann kann das Einkaufen ziemlich unentspannt werden. Das soll in Dorsten künftig nicht mehr passieren - zumindest zu den Marktzeiten. Gesetzt den Fall, die Kinderbetreuung von Lebenshilfe Center, DIA und den Markthändlern wird ein Erfolg.

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 30.08.2010
Erstmals Kinderbetreuung während des Wochenmarktes

Beim nächsten Aktionssamstag (mit Bratkartoffelstand des Kindergartens St. Paulus) bieten DIA, Markthändler und das Lebenshilfe Center erstmalig eine Kinderbetreuung an.

Ein Versuchsballon wird am kommenden Samstag gestartet. „Bei der Eröffnung des neuen Lebenshilfe-Centers an der Suitbertusstraße sind wir über das Thema ins Gespräch gekommen“, erläutert Manfred Hürland (Dorstener Interessengemeinschaft Altstadt). „Und es war sofort klar, dass wir die Idee unterstützen werden“, ergänzt Henny Dobritz (Lebenshilfe). Und so wird es am Samstag beim Kaufen und Gewinnen-Aktionssamstag erstmalig eine Kinderbetreuung in den Räumen der Lebenshilfe geben.Das Angebot ist integrativ

Von 10 bis 14 Uhr werden zwei Mitarbeiterinnen der Lebenshilfe plus ehrenamtlicher Hilfskraft auf die Kinder aufpassen. „Das Angebot ist integrativ“, sagt Manfred Hürland. Das professionelle pädagogische Personal wird sowohl Kinder ohne als auch mit Behinderungen aufnehmen. Ohne Voranmeldung können die Kinder abgegeben werden. „Wir nehmen aber nur drei- bis siebenjährige Kinder bis zu einer maximalen Gruppengröße von zwölf Kindern an.“

Das Angebot wird nicht kostenlos sein. „Zwei Euro pro Stunde und Kind, dazu gibt die DIA der Lebenshilfe einen Obolus dazu“, so Manfred Hürland. Alle Markthändler und Geschäfte sind über das Angebot informiert. „Ihnen steht es frei, die zwei Euro bei einem Einkauf zu verrechnenen“, so Hürland. Stephan Reken (Mode Mensing) verspricht jedenfalls, dass sein Haus es so halten werde.Personalausweis wird kopiert Aus Sicherheitsgründen wird bei der Anmeldung des Kindes der Personalausweis der Eltern kopiert, ein Formular mit Adresse, Telefonnummer und Besonderheiten muss von den Eltern ausgefüllt und unterschrieben werden. „Wir sind die einzige Stadt im Kreis, die so etwas anbietet. Das ist auch eine Form von Kundenbindung“, sagt Manfed Hürland. Sollte das Angebot angenommen werden, sei zu überlegen, ob es auf alle Marktzeiten (montags, donnerstag und samstags) ausgeweitet wird.

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