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Feldmark hat einen neuen Schützenkönig

Björn Reckwardt

Mit dem 428. Schuss war alles vorbei und der neue König der Feldmärker Schützen stand fest: Björn Reckwardt holte den Vogel von der Stange.

FELDMARK

von Von Ralf Pieper

, 04.06.2012
Feldmark hat einen neuen Schützenkönig

Der neue König wird gebührend gefeiert.

"Wir freuen uns auf die nächsten zwei Jahre mit euch.“ Mit Applaus und Glückwünschen überschüttet wurde das neue Feldmärker Königspaar, Björn Reckwardt und Gaby Surray. Es war um 15.40 Uhr am Montagnachmittag, als Björn Reckwardt dem hölzernen Vogelleben mit dem 428. Schuss ein Ende bereitete. Die Menge jubelte dem neuen Schützenkönig zu und sie jubelte auch, weil man nun endlich nicht mehr im Regen stehen musste, sondern ins trockene Festzelt gehen durfte. Das Feldmärker Schützenfest war ein feucht-fröhliches Vergnügen.Der Regen passte sich der Dramatik des Königsschießens an und wurde immer stärker, je näher man dem Königsschuss kam. „Eigentlich wollten wir in Neoprenanzügen hierher kommen, aber dann haben wir doch unsere grünen Jacken angezogen“, witzelte Moderator Peter Suttrop. Der Schützenvogel war einer der standhaften Sorte. „Ein zähes Biest“, urteilten die Schützen.

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Das Schützenfest in der Feldmark

Auch in der Feldmark ließ sich keiner von dem schlechten Wetter aufhalten. Im Gegenteil: Die Stimmung heizte ordentlich ein.
04.06.2012
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Holte den linken Flügel: Ludwig Klapheck
Gespannt warteten die Schützen auf den finalen Schuss.
Die Schützen beobachteten das Treiben.
Der neue König wird gebührend gefeiert.© Foto: Pieper
Der König strahlt.
Der König feiert.
Mit guter Stimmung wurde der finale Schuss gefeiert.
König Björn Reckwardt.
Die Stimmung war trotz des schlechten Wetters ausgezeichnet.
Die Stimmung beim Königspaar war ausgezeichnet.
Die Stimmung war besonders bei König und Königin gut.
Die Feldmärker Schützen standen bereit.
Trotz des Regens verfolgten alle das Vogelschießen.
Das schlechte Wetter konnte keinen Schützen aufhalten.
Verloren beim Königsschießen, aber trotzdem gute Laune: Siegfried Surray (rechts).
Die Kirchhellener Blasmusik sorgte für die musikalische Untermalung.
Schlagworte Dorsten

Nachdem der Reichsapfel beim 6. Schuss durch Markus Klapheck fiel, das Zepter beim 56. Schuss durch Andreas Nordmann, der rechte Flügel beim 156. Schuss durch Carsten Alfes und der linke Flügel beim 257. Schuss durch Ludwig Klapheck, tat sich lange Zeit nichts. „Normalerweise sind es unsere John Waynes von der Feldmark gewohnt, vom galoppierenden Pferd aus zu schießen, dann treffen sie auch“, beurteilte der zweite Moderator Hubert Schuhmacher die Schießkünste.

Nach einer Schießpause wurde es ernst. Noch sechs Schützen traten an: Johannes Breuer, Detlef Timmer, Björn Reckwardt, Siegfried Surray, Dieter Klapheck und Klaus Gievert. Mit jedem Wackeln des Vogel dezimierte sich das Feld der Schützen. „Soll ich noch einmal draufhalten“, fragte ein Schütze seine Frau. „Nein“, kam kurz und entschieden zurück. Zum Schluss fochten Björn Reckwardt und Siegfried Surray die Königswürde unter sich aus. Jeder Schuss traf, aber der Regen fiel, der Vogel nicht. Doch dann: Holz splitterte, der Vogel drehte sich und ... blieb oben. Schuss um Schuss nahm die Dramatik zu. Die Zuschauer zitterten mit den Anwärtern. Dann, etwa vier Stunden nach Beginn des Königsschießens, die Erlösung: Das Glück war auf der Seite Reckwardts. Auf Schultern wurde er ins Festzelt getragen, empfing seine Königin und beide wurden von dem stellvertretenden Bürgermeister Heinz Denniger inthronisiert.

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