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Feuerwehrleute sind zurück aus dem Katastrophengebiet

Hochwasser-Einsatz

Fast 24 Stunden haben Feuerwehrleute aus Dorsten im Hochwassergebiet im Kreis Steinfurt harte Rettungsarbeit geleistet. Inzwischen sind die Einsatzkräfte wieder zurück, die Lage im Katastrophengebiet normalisiert sich ganz langsam wieder.

DORSTEN

von Von Stefan Diebäcker, Rüdiger Eggert und Guido Blu

, 28.08.2010

Die Dorstener Feuerwehr wurde am Freitagmorgen von der Kreisleistelle zur überörtlichen Hilfeleistung in den Kreis Steinfurt alarmiert. In der Ortschaft Metelen sollten sie die dortigen Feuerwehr-Kameraden unterstützen, um die außergewöhnlichen Wassermengen in den Griff zu bekommen, die nach Starkregen aufgetreten waren.   Gegen 4.37 Uhr schrillte der Melder und rund 25 Kameraden aus den Löschzügen Hervest 1, Lembeck und Rhade machten sich mit Pumpen und Notstromaggregaten auf den Weg über die A 31 in Richtung Norden. Am Nachmittag wurden diese Einsatzkräfte von Kameraden aus Hervest-Dorf und der Altstadt abgelöst. Am späten Abend, als sich die Lage deutlich entspannt hatte, kamen alle Kräfte aus dem Einsatzgebiet zurück. Die Dorstener Feuerwehr wurde den ganzen Tag über unter anderem dazu eingesetzt, ein Wohngebiet mit Sandsäcken gegen das ansteigende Wasser zu schützen. Außerdem musste ein Klärwerk funktionsfähig gehalten werden. Dazu wurden die wichtigsten Technikgebäude vor dem dreckigen Nass geschützt. in Metelen schon deutlich entspannter.

Wegen der sintflutartigen Regenfälle im nördlichen Kreis Borken war am Freitag seit Mitternacht im Borkener Kreishaus eine Krisenstab im Einsatz. Um 0.30 Uhr wurden von der Kreisleitstelle insgesamt zwölf Löschfahrzeuge alarmiert, darunter auch Raesfelder Einsatzkräfte. Sie rückten nach Ahaus aus, um die örtliche Wehr zu unterstützen. Am Nachmittag waren noch fünf Wehrleute aus Raesfeld im Hochwassergebiet im Einsatz und füllten Sandsäcke.

„Die Hochwasserwarnung für die Lippe ist aufgehoben, wir erwarten in den nächsten Tagen keinen nennenswerten Anstieg der Lippepegel“, gab Michael Steinbach, Pressesprecher des Lippeverbandes, am Freitag erstmal Entwarnung. „Unsere Mitarbeiter waren alle in Telefonbereitschaft.“ Laut Steinbach hat es "erstaunlich wenig Niederschläge im Einzugsbereich der Lippe gegeben, nur am Pegel Dorsten wurde ein leichter Anstieg beobachtet.“ Die Niederschläge aus dem Norden kommen seinen Angaben zufolge meist mit einer Verzögerung von ein bis zwei Tagen in Haltern und Dorsten an. "Dann ist mit einem leichten Anstieg der Pegel zu rechnen."

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