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Geplante Tankstelle erregt die Gemüter

SCHERMBECK Nachdem die Pläne für die geplante Westfalen-Tankstelle an der Freudenberg-Kreuzung offen gelegt worden waren, kann sich der Schermbecker Umwelt- und Planungsausschuss mit den Bedenken und Anregungen dazu auf seiner nächsten Sitzung beschäftigen.

von Von Michael Klein

, 07.08.2008

Der Regionalverband Ruhr zum Beispiel hat grundsätzlich keine Bedenken, sorgt sich allerdings um die Öko-Bilanz. Das geringe Öko-Defizit soll nun über ein Öko-Konto der RWW ausgeglichen werden.

Die Stadt Dorsten störte sich an dem geplanten 60 Meter hohen Werbepylon, der die Autofahrer von der Autobahn zur Tankstelle lotsen sollte. Die Werbung soll nun eine Höhe von lediglich 45 Metern bekommen. Der Landesbetrieb Wald und Holz wehrte sich dagegen, dass die Staubsaugerplätze und ein Maschinenraum direkt an den Wald angrenzen und regte einen Mindestabstand von 15 Metern an. In einem Waldumwandlungsverfahren soll nun ein breiter Streifen aus der forstwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen und ein adäquater Ausgleich geschaffen werden. Die RWE wies daraufhin, dass sich innerhalb des Bebauungsplangebietes Anlagen der RWE befinden. Ein 10 kV-Kabel wird jetzt in die Planzeichnung eingetragen, der Standort der Transformatorenstation wird in die künftigen Flächen integriert.

Keine Bedenken erhebt der Landesbetrieb Straßenbau NRW. Allerdings regt er an, unerwünschten Schleichverkehr von der B 58 zur B 224 zu unterbinden. Zudem dürften Niederschlags- und Abwässer nicht der A 31, B 224 und B 58 zugeleitet werden. Nach ersten Abwägungen dürfte der LandesstraßenbauBetrieb mit seiner Forderung scheitern, den Parkplatz-Verkehr des Forsthauses Freudenberg nicht über die Tankstellen-Zufahrten fließen zu lassen. Und der Kampfmittelräumdienst erklärte, dass im Plangebiet möglicherweise Kampfmittel existieren. Vor Beginn der Hochbauarbeiten soll nun insbesondere der „Laufgraben“, eine Militäreinrichtung aus dem Zweiten Weltkrieg, überprüft werden.