Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Großer Andrang beim Gahlener Lippebräutag

Selbstgemachtes Bier

Großer Andrang herrschte am Montag auf dem Hof Ruloff beim vierten Lippebräutag des Gahlener Heimatvereins.

Gahlen

, 04.10.2016
Großer Andrang beim Gahlener Lippebräutag

Bereits um die Mittagszeit herrschte auf dem Hof Ruloff großer Andrang beim vierten Lippebräutag des Gahlener Heimatvereins.

Die Gahlener blieben dabei nicht unter sich. Es hat sich herumgesprochen, dass man den Tag der Deutschen Einheit in geselliger Runde gut in Gahlen verbringen kann. In Ruloffs ehemaliger Wurstküche konnten die Besucher der Braugruppe zuschauen, wie man Bier braut. In der kleinen Brau-Kammer wurde es bisweilen sehr eng, weil das Interesse am Brauvorgang sehr groß war. Aufmerksam wurde das Hinzufügen von Malz ins heiße Wasser ebenso verfolgt wie das Maischen, das Läutern in einem Bottich, das Hinzufügen von Hopfen sowie das Kontrollieren der Stammwürze mit Hilfe einer Bierspindel.

Vier große Kessel

Bis das am Lippebräutag begonnene Brauverfahren abgeschlossen ist, vergehen noch einige Wochen. Dr. Andreas Blank, Hermann Mönnighoff, Dieter Overhageböck, Reiner Endemann, Bernhard Schüling und Tom Jahnke wussten als Mitglieder der Braugruppe den Besuchern viel von den Geheimnissen der Bierproduktion zu erzählen. Sechs- bis siebenmal trifft sich die Hobby-Braugruppe jährlich, um pro Braugang etwa 200 Liter in vier großen Braukesseln zu brauen. Die „Küchenfeen“ des Heimatvereins sorgten mit frischen Brezeln, Leberkäse und Waffeln für eine gute Unterlage, um das Bier zu verkosten. Anke Stordel, Ingrid Gülker, Uschi Mönnighoff, Bärbel Schmidt und Sabine Wolters luden in diesem Jahr erstmals zum Kuchenbüfett ein.

Neue Back-AG

Im Hofgebäude konnte man erstmals der neuen Back-AG zuschauen. Damit ging ein lange währender Wunsch Frank Mahnkes in Erfüllung. Um dem gelernten Bäcker und Konditor Hans-Werner Blazejewicz und dem Ehepaar Elke und Günter Volkmann die Gelegenheit zu bieten, regelmäßig bei den Festen des Heimatvereins Brot zu backen, sponserten Frank Mahnke und Silke Brandner-Mahnke, die in Oer-Erkenschwick eine Gewürzmühle betreiben, den Kauf eines Elektrobackofens.

Beim Backen des Dinkel- und Roggenbrotes, beim Schmieren und Belegen von Probehäppchen mit Butter, Schmalz und Käse und beim Verkauf von dunklem Lippebräu-Brot halfen Irene und Jürgen Mira. 

Lesen Sie jetzt