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Grundschule startet englischsprachig

DORSTEN Als Erste in der gesamten Dorstener Grundschullandschaft geht die Wilhelm-Lehmbruck-Schule in Östrich ab sofort mit einer bilingualen Sprachklasse an den Start.

von Von Anke Klapsing-Reich

, 14.08.2008
Grundschule startet englischsprachig

Auch diese fünf Schulneulinge der Wilhelm-Lehmbruck Schule freuen sich auf das Sprachabenteuer Englisch, in das sie unter Anleitung von Marion Rüter (l.) und Angelika Schramm im bilingualen Unterricht hineinspringen werden.

„Diese Schule hat sich schon immer durch eine hohe Innovationsbereitschaft ausgezeichnet“, begrüßt Schulrätin Sabine Metelmann vom Schulamt des Kreises Recklinghausen, dass mit diesem Neuanfang an der kleinen, einzügig geführten Schule eine Lücke im Dorstener Grundschulbereich geschlossen werden kann. Geistige Entwicklung Zahlreiche wissenschaftlichen Studien hätten bewiesen, dass frühe Fremdsprachenkenntnisse die geistige Entwicklung der Kinder fördere. Frühzeitiger Spracherwerb würde außerdem das späterere Erlernen weiterer Sprachen durchaus begünstigen, weiß die Schulrätin. Elf Schulneulinge aus den Klassen 1 und 2 fiebern schon ihrem bilingualen Sprachabenteuer entgegen. Fünf Stunden pro Woche wird Lehrerin Marion Rüter, unterstützt durch Angelika Schramm vom bilingualen Kindergarten Kid´s Club, mit den Grundschülern in das englische Sprachbad eintauchen.

„Die Sachfächer Kunst, Musik und Sport werden zu großen Teilen englischsprachig unterrichtet“, erklärt Schulleiterin Ulrike Altemark. Spätestens ab der zweiten Klasse wird die englische Sprache auch in den Mathematik- und Sachunterricht einfließen. Auch die höheren Klassen, die zurzeit den mit zwei Wochenstunden festgesetzten konventionellen Englischunterricht erhalten, werden nach und nach durch den verstärkten Englischeinsatz in den Sachfächern in das bilinguale Konzept mit einbezogen. „Mühelos mit Freuden eine neue Sprache lernen – dieses Ziel steht im Mittelpunkt“, setzt Ulrike Altemark auf eine behutsame, anschauliche Heranführung an die englische Sprache. Mit Hilfe von audiovisuellen Mitteln wie Bildkarten, Videos, Handpuppen, Spielen und Gesang lernen die Kinder schnell, wie der Hase, pardon, rabbit, läuft. Aber eigentlich ist es erst einmal „Tiger Tom“, der die Sprachfrischlinge durch das bunt bebilderte Lehrwerk führt.

„Das Echo der Eltern und Kinder war durchweg positiv“, resümiert Ulrike Altemark, die schon viele weitere innovative Pläne im Kopfe hat: „Wir würden gerne unsere Schulbücherei mit englischsprachiger Literatur erweitern und wollen uns auch um den Kontakt zu einer englischsprachigen Schule, vielleicht in Dorstens Partnerstadt Crawley, bemühen.“ 

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