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Hähnchenklause sattelt um

HOLSTERHAUSEN Die Klause ist out, das Hähnchen ist in - selbst wenn es künftig auch mal „chicken“ heißt. Mit TV-Unterstützung und einem neuen Konzept will Heinz-Peter Finke junge Kunden erobern.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 27.08.2008
Hähnchenklause sattelt um

Alles dreht sich bei ihm um knusprige Hähnchen: Sein Markenzeichen will Heinz-Peter Finke TV-beflügelt von "Hagen hilft" in neuen Varianten in den Mittelpunkt stellen.

Hähnchenklause Finke, unter diesem Namen ist der von seinem Vater 1966 an der Borkener Straße gegründete älteste Dorstener Imbiss auch heute noch überall ein Begriff.

„Kennen Sie Finke?“, fragte Kabel-eins-Unternehmensberater Stefan Hagen beim Casting für seine Sendung viele Dorstener. „Natürlich!“, lautete stets die Antwort und ebnete so den Weg dafür, dass der TV-Sender in der Sendung „Hagen hilft“ (voraussichtlich am 18. September) dem angeschlagenen Traditionsbetrieb auf die Beine hilft. Wie konnte es soweit kommen? Die goldenen Zeiten für klassische Imbiss-Lokale sind lange vorbei. Stammkunden sterben langsam aus Die Konkurrenz ist groß, die Kosten noch größer. Die Stammkunden sterben wortwörtlich langsam aus, die Jugend pilgert zu McDonalds, Burger King oder zur Döner-Bude. „Mein Vater hat mit dem gleichen Umsatz wie heute das Doppelte verdient“, weiß Heinz-Peter Finke aus leidvoller Erfahrung.

Vor anderthalb Jahren stand sein Betrieb kurz vor der Insolvenz, mit einem Spar-Konzept gelang die Wende. Um aber dauerhaft eine Perspektive zu haben, muss Finke neue Kundenschichten erschließen. Dabei soll ihm die TV-Sendung helfen. Mit Unternehmensberatern aus Bayern, die Kabel eins bezahlt, entwickelte Finke ein Konzept, mit dem bald eine neue Zeitrechnung beginnen soll.Geschlossen während zehntägiger Renovierung Am Dienstag (2.9.) schließt sein Lokal für eine zehntägige Renovierungsphase, solange versorgt ein Imbisswagen von Josef Bellendorf vor Ort die Stammkunden.

Ab Mitte September ist dann vieles anders: Neues Logo (von Tochter und Lebensgefährtin entworfen), neue frische Farben, neue Raumaufteilung (mit einem Grill im Mittelpunkt, in dem eine Web-Cam die Hähnchen beim Brutzeln beobachtet) und vor allem eine neue Speisekarte.

Darauf stehen neben Chili-Hähnchen und Fitness-Chicken auch Burger vom Grill, „die etwas teurer sind, aber ungleich besser schmecken als die Ketten-Produkte – wer die einmal probiert hat, kommt immer wieder.“

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