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Herbert Wiethoff erhielt das Bundesverdienstkreuz

Vater des Babynotarztwagens

Herbert Wiehoff, 74-jähriger Dorstener, erhielt am Freitagmittag im Recklinghäuser Kreishaus das Bundesverdienstkreuz aus den Händen von Landrat Cay Süberkrüb - vor allem für sein Engagement für den Babynotarztwagen.

Dorsten/Recklinghausen

01.06.2012
Herbert Wiethoff erhielt das Bundesverdienstkreuz

Herbert Wiethoff erhielt aus den Händen von Landrat Cay Süberkrüb (r.) das Bundesverdienstkreuz. Auch Dorstens Bürgermeister Lambert Lütkenhorst gratulierte.

Diesem Engagement war ein schwerer Schicksalsschlag vorausgegangen: 1975 wurde Wiethoffs Sohn Jochen geboren, der nach einem langwierigen Transport ins Krankenhaus verstarb. Davon stark bewegt, nahm Herbert Wiethoff Kontakt zur "Björn-Steiger-Stiftung zur Rettung von Frühgeborenen und gefärdeten Kindern" auf. Björn Steiger hatte seinen Sohn nach einem Verkehrsunfall auf vergleichbare Weise infolge eines zu langen Krankentransportes verloren und daraufhin mit Hilfe seiner Stifung in elf Bundesländern einen effektiven Rettungsdienst aufgebaut.

Herbert Wiethoff nachm sich vor, unter dem Dach der Stiftung Ensprechendes für NRW zustande zu bringen. Als ehrenamtlicher Landesbeauftrager der Stiftung in NRW hat Herbert Wiethoff mit hohem Zeitaufwand bisher über zwei Millionen Euro an Spendengeldern gesammelt.  Mit diesen Spenden erwarb die Stiftung den ersten Baby-Notarztwagen und übergab ihn am 8. September 1979 der Universitäts-Kinderklinik Datteln.Drei weitere Wagen für den Notfall-Transport für Früh- und Neugeborene vom Geburts- zu einem anderen Klinikum folgten sukzessive als Ersatzwagen. Durch den optimalen Transprt der Frühchen und Risikokinder haben Tausende von Kindern bessere Überlebenschancen erhalten. Im Rahmen der Aktion "Kampf dem Herztod" der Björn-Steiger-Stiftung unterstützt Herbert Wiethoff seit 2001 auch die Installation von Defibrillatoren und die Ausbildung von Ersrthelfern in diesem Bereich finanziell mit den von ihm akquirierten Spendengeldern.

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