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Jugendgremium kämpft für die Belange der jungen Generation

Vertreter verschiedener Schulen

Sie stehen nicht gerade im Fokus der Öffentlichkeit, doch das heißt nicht, dass das Jugendgremium bislang nichts bewegt hätte; ganz im Gegenteil. Wer sich auch aktiv dafür einsetzen möchte, dass die Belange der Jugendlichen in Dorsten nicht auf der Strecke bleiben, hat bald Gelegenheit dazu: Es stehen Wahlen für das Gremium an.

DORSTEN

von Von Katharina Bach

, 28.06.2012
Jugendgremium kämpft für die Belange der jungen Generation

Voller Begeisterung gibt das Jugendgremium der Dorstener Jugend eine Stimme.

Schon seit zwei Jahren ist das Jugendgremium in Dorsten aktiv und setzt sich für die Interessen von Jugendlichen in den Bereichen Freizeitgestaltung, Sicherheit und Jobbörse in allen Stadtteilen ein. Viele Schülerinnen und Schüler wissen dennoch wenig über die Aktivitäten und Aktionen oder wie auch sie sich engagieren können. „Man hört zwar ziemlich wenig in der Öffentlichkeit von uns, aber wir arbeiten trotzdem im Hintergrund und haben schon viel erreicht“, ist sich der 17-jährige Markus Punsmann sicher. Im September sind die Wahlen für die neuen Delegierten, für die sich jeder Interessierte ab der 6. Klasse bis zum 5. September zur Wahl stellen lassen kann. Bis Anfang Oktober kann dann an allen weiterführenden Schulen in Dorsten gewählt werden, wer im nächsten Jahr die Jugendlichen vertreten soll. Samiel Kidane (20) fasst zusammen, warum man sich unbedingt bewerben sollte: „Oft bemängelt man nur, was alles schief läuft ohne selber aktiv zu werden. Das Jugendgremium gibt uns die Möglichkeit, wirklich etwas zu verändern, das hat man selten und sollte es dann auch nutzen.“Auch diejenigen, die nicht gewählt werden, sind bei den öffentlichen Sitzungen immer herzlich Willkommen und eingeladen, ihre Meinung einzubringen. Zu den bisherigen Aktionen gehören z.B. ein Konzert im Treffpunkt Altstadt und ein Stand auf dem Weltkindertag. Mit einem Sitz im Jugendhilfeausschuss hat das Gremium auch in politischen Entscheidungen, die die jüngere Generation betreffen, Mitspracherecht.

„Besonders am Herzen lag den Jugendlichen der Bolzplatz in Hervest. Dafür hat sich das Gremium bei der Stadt stark gemacht und letztendlich auch erreicht, dass er in den Plänen für das neue Jugendzentrum berücksichtigt wird“, lobt Daniela Thoring vom Dorstener Amt für Familie, Jugend, Schule und Sport das Engagement der Mitglieder. Dass bei allem Ernst der Angelegenheiten nicht der Spaß verloren geht, ist allen Beteiligten besonders wichtig. „Wir sind alle von verschiedenen Schulen in Dorsten und haben uns trotzdem auf Anhieb gut verstanden. Das Gemeinschaftsgefühl im Gremium ist einfach super“, zeigt sich die 19-jährige Lisa Brückner begeistert. Gemeinsame Grillnachmittage gehören deshalb ebenso zum Programm dazu wie politische Diskussionen. „Einfach mal mitmachen“, startet Marvin Stehkämper (18) stellvertretend für alle Mitglieder einen Aufruf an alle Interessierten.

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