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Jugendwehr tauscht Mühle ein

SCHERMBECK Am Jugendfeuerwehr-Kreiszeltlager 2008 beteiligten sich auch Mitglieder der 1985 gegründeten Schermbecker Jugendfeuerwehr. Das Zeltlager fand diesmal im linksniederrheinischen Rheinberg statt.

von Von Helmut Scheffler

, 19.08.2008
Jugendwehr tauscht Mühle ein

Den Nachbau der Ossenberger Mühle brachten die Schermbecker Nachwuchs-Wehrleute zum Jugendfeuerwehr-Kreiszeltlager in Rheinberg mit.

16 Jugendfeuerwehren des Kreises Wesel entsandten dorthin 430 Jugendliche und Betreuer. Die 18 Schermbecker Jugendlichen wurden vom Gemeinde-Jugendfeuerwehrwart Thomas Bienbeck, seinem Stellvertreter René Palm und von Betreuerin Miriam Wischerhoff begleitet.

Zum mehrtägigen Programm gehörte ein Völkerballturnier, an dem sich 17 Mannschaften beteiligten. Die Schermbecker erwiesen sich als besonders gute Sportler. Im Endspiel besiegten sie die Kamp-Lintforter Mannschaft und belegten dadurch im Gesamtturnier den ersten Platz. Den Wanderpokal überreichte Kreis-Jugendfeuerwehrwart Markus Windhuis den erfolgreichen Schermbeckern.

Bei den Lagerspielen schafften die Schermbecker einen Mittelfeldplatz. In 13 Stationen drehte sich alles um das Thema "Wasser". Am Volleyballturnier beteiligten sich die Schermbecker nicht.

Mehrere Workshops

Als sehr informativ und abwechslungsreich wurden die zehn angebotenen Workshops empfunden. Die Wehrleute konnten sich am Bogenschießen ebenso beteiligen wie am Schießen mit dem Luftgewehr oder am Rettungsschwimmen. Eine Gruppe besuchte die auch für den Schermbecker Müll zuständige Müllverbrennungsanlage Asdonkshof. In weiteren Workshops ging es um den elektrischen Strom, um gesundes Kochen oder ums Basteln von künstlerisch gestalteten Bilderrahmen.

Viel Spaß gab es beim Spiel "Wetten, dass". Die Schermbecker Wehrleute steuerten als Wette eine Umkleideaktion innerhalb eines engen Türrahmens bei. Beim gemeinsamen Abschluss des Zeltlagers und beim Abbau lief auch den Schermbeckern das Regenwasser von der Kleidung und vom Anhänger.An Übungsabenden gebaut

Im Vorfeld des Zeltlagers waren die Jugendfeuerwehren von den Veranstaltern gebeten worden, ein historisches Rheinberger Gebäude nachzubauen. Die Schermbecker bauten an ihren Übungsabenden die Rheinberg-Ossenberger Mühle nach. Diese Mühle gefiel dem Löschzug so sehr, dass ihre Mitglieder sie den Schermbeckern zum Preis von zwei Kisten Cola abkauften. Die Mühle soll bei Feiern des Löschzuges künftig zur Dekoration verwendet werden.