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Kanaluferfest: Besucher legten sich in die Riemen

DORSTEN Ganz im Zeichen des Wassers stand Dorsten an diesem Wochenende. Mit vielen Attraktionen rund um das kühle Nass lockte das Kanaluferfest zahlreiche Besucher an die Uferpromenade.

von Von Andre Förster

, 24.08.2008

Neben dem bereits obligatorischen Sandstrand – diesmal doppelt so lang wie im Vorjahr – und den kulinarischen Angeboten waren auch erneut viele Händler zu finden. Vom Schmuck über Kunsthandwerk bis hin zur Tauchausrüstung und leistungsstarken Bootsmotoren – für fast jeden Geschmack war etwas dabei.Elefantenbootrennen „Wenn wir gleich mitfahren, müssen wir es langsam angehen lassen. Sonst haben die anderen Teams doch gar keine Chance.“ Sebastian Braun ging mit seinen Kanufreunden Dorsten beim diesjährigen Elefantenbootrennen an den Start. Neben den zwei Mannschaften der Kanufreunde, die auch die Boote zur Verfügung stellten und in Person von Heribert Brüggemann für einen sicheren Ablauf des Rennens sorgten, nahmen unter anderem auch das Ordnungsamt, die Oldtimer-Freunde, Ten Sing Gahlen und die Dorstener Altstadtschützen am Wettkampf teil. Überdies stiegen Vertreter der CDU, SPD, FDP und der Grünen ins Boot. Sie traten zum großen Politikerrennen an. Szenenwechsel: Johannes Schwieger hilft mir beim Einstieg in die „Victoria“. Der Hamburger Geschichts- und Biologiestudent gibt an Deck die Kommandos und erklärt den etwa 20 Ruderern, was sie zu tun haben, wenn sie Anweisungen wie „Ruder an“, „Streichen“ oder „Halt Wasser“ hören. Dann ist die „Victoria“, der originalgetreue Nachbau eines römischen Patrouillenbootes, der bereits am Freitag mit dem Schwertransport angeliefert worden war, bereit zum Ablegen. Ein frischer Wind weht über das Wasser des Wesel-Datteln-Kanals. 20 Minuten rudern Während der Fahrt erläutert Schwieger Geschichte und Funktion des Bootes: „Zum einen gehört das im Zeitraum April 2007 bis März 2008 erbaute Schiff zur Ausstellung Imperium.Konflikt.Mythos des LWL-Römermuseums in Haltern am See. Zum anderen werden mit ihm auch Testfahrten unternommen.“Nach gut 20 Minuten auf dem Wasser heißt es dann „Riemen bei“. Die knapp 300 000 Euro teure „Victoria“ – von Hamburger Studenten und der Harburger Werft „Jugend in Arbeit“ erbaut – legt wieder am Ufer an und entlässt seine Dorstener Ruderer an Land. Doch nicht nur die „Victoria“ sorgte bei den Besuchern für Aufsehen. Auch die Bootsparade des Rudervereins Dorsten, die vom ersten Vorsitzenden Alexander Sondermann mit einigen fachmännischen Erläuterungen zum Rudersport begleitet wurde, und die schwimmende Bühne des Atlantis-Freizeitbades lockten Zuschauer an. Als „Stadt am Wasser“ hat Dorsten seinem Namen mit dem Kanaluferfest alle Ehre gemacht.

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