Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

KiBiz macht eine Menge Arbeit

DORSTEN KiBiz macht eine Menge Arbeit: Weil das neue „Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern“ ab 1. August umgesetzt werden muss, hat die Stadt alle Hände voll zu tun, die Finanzierung den neuen Regelungen anzupassen.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 19.08.2008

So ist der Stellenplan für die städtischen Kindergärten wegen des erheblich größeren Betreuungsumfangs beträchtlich ausgeweitet worden. 8,5 Stellen im Fachkraftbereich und eine Ergänzungskraft-Stelle wurden zusätzlich geschaffen.

Die alten Verträge mit den kirchlichen Trägern sind gekündigt worden, um die Kostenverteilung neu aushandeln zu können. Bisher hatten die Kirchen 20 % der Betriebskosten übernommen, durch KiBiz wird dieser Anteil auf 12 % gesenkt. Zur Diskussion stehen insbesondere die Trägeranteile für zusätzliche Gruppen, die bisher teilweise oder sogar komplett von der Stadt Dorsten übernommen wurden. „Wir haben erst einmal eine Übergangslösung für ein Jahr bis zum 31. Juli 2009 vertraglich fixiert“, erläuterte der Erste Beigeordnete Gerhard Baumeister im Jugendhilfe-Ausschuss, „die Überhanggruppen werden vorerst beibehalten, weil es kurzfristig keine andere Möglichkeit gibt.“ Nächstes Jahr soll jedoch eine neue Lösung präsentiert werden. Baumeister: „Die Einsparung von 8 % des Trägeranteils muss dann zu Veränderungen bei den Überhanggruppen führen.“ Der Jugendhilfeausschuss billigte den Abschluss der neuen Vereinbarungen mit der evangelischen und der katholischen Kirche einstimmig. Die Zustimmung des Rates dürfte daher heute Formsache sein.

Lesen Sie jetzt