Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kirmes und Schafsmarkt lockten viele Besucher ins Lippedorf

Umfangreiches Programm

Nach den regnerischen Tagen im Vorfeld bescherte Petrus dem Gahlener Heimatverein für die Ausrichtung der Kirmes und des Schafsmarktes am Wochenende strahlenden Sonnenschein.

GAHLEN

von Von Helmut Scheffler

, 22.08.2010
Kirmes und Schafsmarkt lockten viele Besucher ins Lippedorf

Die Fahrt mit den Auto-Scootern bereitete großen und kleinen Besuchern sehr viel Freude.

Das seit Jahren bewährte Programm wurde diesmal um ein paar Neuerungen bereichert. Ein XXL-Kickerturnier lockte am Samstag gleich zehn Mannschaften zum Wettbewerb um 50 Liter Bier als Siegprämie. Jagdhornklänge erschallten an beiden Tagen erstmals während der Gahlener Kirmes.

Die von Andreas Schafranitz geleitete Gahlener Jagdhornbläser-Gruppe erfreute mit Jagdsignalen wie „Sammeln der Jäger“ die Zuhörer. In „Irmel`s Bastelstübchen“ zeigte Irmel Heiligenpahl Seidenmalereien, Dekorationen und neue 3D-Grußkarten. Marianne Roth und Lore Höchst von der Arbeitsgemeinschaft „Vom Schaf zur Socke“ des Heimatvereins Gahlen verarbeiteten an Spinnrädern Schafwolle zu Garn. Was sich daraus alles herstellen lässt, zeigte Hilde Vengels am Stand nebenan. Zwei putzige „Woll-Schöpers“ wurden zu den Kirmes-Stars 2010.

Für das leibliche Wohl sorgten die Damen der vierten Kompanie des Allgemeinen Bürgerschützenvereins mit ihrem Kaffeestand, die Küchenfeen des Heimatvereins mit Waffeln, Buchweizenpfannkuchen und Mehlpfannekuchen, der Männergesangverein Gahlen-Dorf mit Reibekuchen und die Junggesellen mit ihrem Getränkestand. Die Feldbahnfreunde Schermbeck-Gahlen e.V. luden zu Fahrten mit der 102 Jahre alten Feldbahn ein. Die meisten Fahrgäste kamen aus den Nachbarstädten Schermbecks und aus dem Ruhrgebiet. Auf der Wiese vor der Mühle lud der Reiterverein „Lippe Bruch Gahlen“ zum Ponyreiten ein. Von Anneli Köster und Klaus Kohlenbrenner, die die Waldschule des Schermbecker Hegerings betreuten, ließen sich die Kinder das Leben der heimischen Feld- und Waldtiere erklären.

In eindringlicher Manier animierte der mit einem ledernen Schlapphut bekleidete Gerhard Becks die Besucher, im Rahmen einer amerikanischen Versteigerung jeweils einen Euro für ein Schaf zu bieten. Der stellvertretende Vorsitzende der Brucher Junggesellen, Frank Eschenröder, und Ramon Huld als Vorsitzender der Dorfer Junggesellen hatten zwei Schafe besorgt. Spender eines Coburger Fuchsschafes war Andreas Weiß. Das zweite Schaf erhielten die Junggesellen vom Gahlener „Quellenhof“. Bei 101 Euro wechselte das erste Schaf den Besitzer. Künftig kann es vom neunjährigen Tom Schröder gestreichelt werden.