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Kreissynode wählte Pfarrer Achim Solty

Tagung in Bottrop

Die in Bottrop tagende Kreissynode des Kirchenkreises wählte den 52-jährigen Theologen aus Bottrop-Fuhlenbrock mit großer Mehrheit zum stellvertretenden Superintendenten. Solty folgt Pfarrer Friedemann Kather, Bottrop, im Amt, dem Superintendent Dietmar Chudaska den Dank des Kirchenkreises überbrachte.

BOTTROP-KIRCHELLEN

24.06.2012

Zum neuen Scriba (Schriftführer) des Kirchenkreises berief die Synode Pfarrer Dr. Andreas Deppermann (49) aus der Evangelischen Kirchengemeinde Holsterhausen an der Lippe in Dorsten. Zu den fünf nichttheologischen Mitgliedern des Kreissynodalvorstandes des Kirchenkreises wählte das Kirchenparlament Wolfgang Bembenek, Bottrop, Udo Bärenfänger, Bottrop, Dr. Peter Hardetert, Gladbeck, Karin Grimm, Gladbeck und Gudrun Winkel, Dorsten. Der neue geschäftsführende Vorstand des Kirchenkreises wird am 9. September in Dorsten-Hervest in sein Amt eingeführt. Neben Superintendent Dietmar Chudaska vertreten künftig Pfarrerin Anke-Maria Büker-Mamy, Bottrop, Dr. Peter Hardetert und Gudrun Winkel den Kirchenkreis auf der Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen. Auch die übrigen Ausschüsse des Kirchenkreises mussten nach den Kirchenwahlen im Februar dieses Jahres neu besetzt werden.

Vor dem Wahlmarathon warf Superintendent Dietmar Chudaska am 43. Arbeitstag nach seiner Amtseinführung in seinem mündlichen Bericht vor den rund 110 Synodalen, Berufenen und Gästen der Kreissynode im Jahr der Kirchenmusik 2012 einen Blick auf die kirchenmusikalischen Akzente in den drei Städten des Kirchenkreises. „Vielleicht kann man mit Blick auf die Kirchenmusik sagen, dass wir in diesem Bereich wirklich Volkskirche sind“, freute sich der leitende Geistliche. Als ein gelungenes Beispiel führte Chudaska den Klaviergarten in zahlreichen Kindergärten des Kirchenkreises an. „15 Einrichtungen führen das Projekt zur frühkindlichen Musikerziehung mit 46 Gruppen, sechs Musiklehrerinnen und 234 Kindern durch“, erklärte der Superintendent. Künftig sei u.a. auch ein Singworkshop für Erzieherinnen geplant. Insgesamt hätten im Laufe eines Jahres einige 10 000 Menschen die kirchenmusikalischen Angebote wie Konzerte, Singtage und Matineen in Gladbeck, Bottrop und Dorsten besucht, rechnete Chudaska vor. In seinen Ausführungen wies er auf die enorme Bedeutung von Musik auf die Kirche und die Menschen hin. Faszinierend sei das Miteinander der Generationen bei der Kirchenmusik. Und, so Chudaska, Musik schaffe Ökumene. „Sie bringt die Konfessionen zusammen und ermöglicht ein völlig selbstverständliches und entkrampftes Miteinander über Kirchengrenzen hinweg.“

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