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Kühltürme sackten zu Boden

ALTENDORF-ULFKOTTE Mit leichter Verspätung sackten am Sonntag um 12.19 Uhr vor reicher Zuschauerkulisse die beiden Kühltürme des EON-Kraftwerkes Scholven nach ihrer Sprengung in sich zusammen.

von Von Holger Steffe

, 10.08.2008
Kühltürme sackten zu Boden

Sackten nach fachmännischer Sprengung in sich zusammen: Die 115 Meter hohen Kühltürme in Scholven.

Das Spektakel ließen sich auf Dorstener Gebiet etliche Schaulustige nicht entgehen. Darunter auch Dagmar Stobbe vom Umweltamt . Wie viele andere Zuschauer war sie mit ihrer Kamera zum Ort des Geschehens ausgerückt, um  das denkwürdige Ereignis digital festzuhalten. Sprengmeister Martin Hopfe, Thüringer Sprenggesellschaft, hatte in insgesamt 1100 Bohrlöchern die 200 Kilogramm Sprengladung sorgfältig angebracht. Hopfe hat, wie er selbst scherzhaft bekannte, das halbe Ruhrgiebt "in Schutt und Asche" gelegt.

Am Sonntag ging es den beiden 115 Meter hohen Kühltürmen dann an  den Kragen. Für viele Beobachter erstaunlich: Der große Knall erfolgte erst, als die Türme pulverisiert wurden. 22000 Tonnen Beton wurde so zunichte gemacht. 

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