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Kurs für Schmuckgestaltung

DORSTEN Ein Ring mit 999er Silber-Stempel für 20 Euro, eine selbst kreierte Edelmetall-Brosche für 50 Euro – wer solch schmückende Pretiosen sein eigen nennen möchte, sollte sich zu einem ganz neuen VHS-Kurs anmelden

von Von Michael Klein

, 27.08.2008

Schmuck aus „Art Clay Silber“ wird die Diplom-Designerin Martina Eiselein mit den Teilnehmern am Samstag, 15. November, von 10 bis 17.15 Uhr herstellen. „Jeder wird abends zwei, drei Schuckstücke mit nach Hause nehmen können“, verspricht die Designerin aus Düsseldorf, die seit zwei Jahren und mittlerweile an 20 Volkshochschulen in NRW ihre Fertigkeiten weitergibt.

„Art Clay“ ist das Produkt eines japanisches Unternehmens, gewonnen aus Entwicklerresten der Filmindustrie. Durch den Recycling-Prozess wird das Feinsilber aufbereitet als Knete, Paste und Spritze. „Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten der Schmuckgestaltung“, sagt die Designerin, die gestern in der VHS-Vitrine am Stadtbücherei-Eingang eine Musterkollektion aufgebaut hat.

Denn nach dem Formen, Trocknen und Brennen entsteht Geschmeide, das wie herkömmlich erstellter Schmuck poliert werden kann. „Man kann damit zum Beispiel hervorragend organisch arbeiten“, sagt Martina Eiselein. So lassen sich feinziselierte Blätter mit dem Feinsilber bestreichen. Im Ofen verbrennt das grüne Blattwerk, die Silberschicht hingegen nimmt die Form des Ursprungsmaterials an: Fertig ist eine Brosche als zierendes Accessoire.

Genauso können die Teilnehmer Halsketten in verschiedensten Formen und Ausprägungen gestalten. Hunderte von unterschiedlichen Materialien, die mit dem Silber-Clay bestrichen werden können, wird die Designerin im November mit nach Dorsten bringen: Watte, brennbare Steine, Nuss-Schalen, Silikon-Formen; dazu einen Brenn-Ofen. Den Kreativ-Kräften der Dorstener Juwelier-Azubis sind also keine Grenzen gesetzt. Sollte der Kurs ein Erfolg werden, möchte Martina Eiselein Nachfolge-Workshops an der VHS anbieten. Dürfte klappen: „Wenn die Teilnehmer danach ihren Freunden und Arbeitskollegen den neuen Schmuck zeigen, sind die anschließenden Seminare meist rappelvoll.“

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