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Lippebrücke soll Gahlen mit Schermbeck verbinden

Projekt wurde vorgestellt

Der Zufall will es so: Genau 25 Jahre nach dem Scheitern des SPD-Antrags, zwischen Gahlen und Schermbeck eine zweite Radwegeverbindung über eine zu schaffende Lippebrücke anzulegen, wurde am vergangenen Dienstag in der Sitzung des Wirtschaftsförderungsausschusses das Projekt "Lippequerung" für denselben Bereich präsentiert.

Schermbeck

von Von Helmut Scheffler

, 20.06.2012
Lippebrücke soll Gahlen mit Schermbeck verbinden

<p>In dem Bereich des Luftbildes soll nach den Vorstellungen von Kreis und Gemeinde Schermbeck eine Lippequerung angelegt werden. Das Luftbild zeigt in der oberen Bildhälfte die Lippeaue zwischen Jugendfreizeitstätte im Gahlener Aap (rechts der Lippe) und Reitanlage Leowald in der Fortsetzung der Landwehr (links der Lippe).

Detlef Wübbenhorst vom Fachdezernat 63 Bauen, Immissionsschutz und Planung des Kreises Wesel leistete am Dienstag in seiner Präsentation vor allem Überzeugungsarbeit für die Herstellung einer "schnellen, alltagstauglichen und barrierefreien Verbindung" zwischen Gahlen und Schermbeck. In Wübbenhorsts Argumentationskette für die Lippequerung wurden die Argumente von 1987 wieder aufgegriffen und aktualisiert.

Großer Nutzen Der Nutzen für die Kinder, auf einem relativ ungefährlichen Weg zur Schule gelangen zu können, tauchte ebenso wieder auf wie die Chance, die Ortsteile nördlich und südlich der Lippe stärker zu vernetzen. Stärker als vor 25 Jahren wurde der Wert der Brücke für den Tourismus gewürdigt. Ganz neu war die Argumentation, dass eine barrierefreie Brücke von älteren Menschen oder Menschen mit Behinderung genutzt werden könnte.

Bei der Umsetzung des Projektes möchten Kreis und Schermbeck die Lage im Naturschutzgebiet berücksichtigen. Künstler sollen an der Ausführung beteiligt werden. Denkbar sei auch die Anbindung einer Kanu-Anlegestelle. Einstimmig beschloss der Ausschuss, das Projekt Lippequerung zu unterstützen. So ist es möglich, bis zum 21. September eine Projektskizze vorzulegen, die dann im Lenkungsausschuss der "Regionale" am 29. November beraten werden kann. Kurzfristig sollen Gespräche mit Ministerien und mit dem Lippeverband geführt werden. Ende 2012 soll ein Ideen- und Planungsprozess eingeleitet werden.

 

 

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