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Mit Borussia Dortmund in Berlin

Double-Gewinn

Am frühen Samstagmorgen klingelte gegen 5 Uhr der Wecker. Heute ist also einer dieser Tage, an dem Geschichte geschrieben werden kann! Das erste Double der 102-jährigen Vereinsgeschichte! Ab zum Dortmunder Hauptbahnhof!

DORSTEN

12.06.2012
Mit Borussia Dortmund in Berlin

... direkt nach dem Sieg gegen Bayern am Samstag haben die BVB-Anhänger in Berlin und Dortmund die Nacht durchgefeiert...

Gegen 6.30 Uhr treffen ca. 2500 andere BVB-Fans und ich ein, um in vier Sonderzügen gemeinsam in die Bundeshauptstadt zu fahren. Am Gleis angekommen, können die ersten drei Sonderzüge planmäßig die Bierstadt verlassen und in Richtung Berlin aufbrechen, nur das Gleis der BVB-Fanabteilung bleibt leer, was von der Durchsage „Heute ca. 15 Minuten später“ unterstrichen wird. Die Zeit bis zum Eintreffen soll durch nette Gespräche überbrückt werden, wird aber durch eine erneute Durchsage: „Fußballsonderzug nach Berlin Zoologischer Garten – heute voraussichtlich 70 Minuten später“ unterbrochen. Als der Zug dann endlich gegen 8 Uhr aufs Gleis rollt, ist die Vorfreude auf das Spiel schon sehr groß!

Die Stimmung im Zug ist gut, aber angespannt. Als der Fanabteilungs-Zug gegen 12.30 Uhr die Hauptstadt erreicht und wir in Richtung Gedächtniskirche gehen, die bereits zu diesem Zeitpunkt fest in schwarz-gelber Hand ist, dürfte auch der letzte Zweifel am „Heimspiel in Berlin“ verflogen sein. Dortmund regiert auf den Straßen – und später auch im Stadion. Gegen 15 Uhr verabschieden sich immer mehr Fans in Richtung Stadion bzw. Waldbühne. Also wieder zum Bahnhof Zoologischer Garten, um in Richtung Olympiastadion zu fahren. Am Stadion angekommen, fiebert man gemeinsam dem Anpfiff entgegen.

Nachdem das Spiel, die Siegerehrung und das Feiern mit der Mannschaft hinter uns liegen, machen wir uns auf in Richtung Bahnhof Zoologischer Garten. Dort suchen wir uns noch etwas zu essen und trinken für den Rückweg in die Double-Sieger-Stadt. Und so treffen gegen 0.45 Uhr alle wieder am Bahnsteig ein, zwar müde, aber überglücklich. Im Zug wird gefeiert, sich über das Spiel unterhalten oder man verschwindet einfach im Reich der Träume. Gegen 5.45 Uhr erreichen wir Dortmund. Als ich dann nach dem Frühstück ins Bett falle, ist mir klar, dass es ein Tag für die Geschichtsbücher war, ist und bleibt.

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