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Motorbootfreunde wollen alten Zechenhafen kaufen

Verhandlungen laufen

Jahr für Jahr gab es für den Dorstener Motor-Yacht-Club (DMYC) eine Zitterpartie. Der mit der RAG Montan-Gesellschaft abgeschlossene Pachtvertrag für den früheren Zechenhafen musste verlängert werden. Nun soll endlich eine dauerhafte Lösung her.

DORSTEN

von Von Klaus-Dieter Krause

, 16.08.2010
Motorbootfreunde wollen alten Zechenhafen kaufen

Sie sind stolz auf ihren schmucken Hafen: (V.l.) Harald Latza, Gerd Poschadel, Peter Gautier und Dieter Keiner vom Dorstener Motoryachtclub,

„Wir verhandeln mit der RAG über den Kauf des Geländes und ich bin zuversichtlich, dass wir uns noch dieses Jahr einigen“, berichtet DMYC-Vorsitzender Dieter Keiner. Der Erwerb des Hafengeländes wäre für den 60 Mitglieder zählenden Verein ein Meilenstein. Denn um die 36 Liegeplätze zu erschließen hat man viel Geld und Mühe in den Bau einer Steg-Anlage gesteckt.

Und die beiden Hafenmeister Peter Gautier und Harald Latza geben sich auch sonst alle Mühe, um Vereinsmitgliedern wie Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Ist der Club erst Eigentümer des Geländes, steht als erstes der Bau eines soliden Vereinsheims an: „Die jetzige Holzhütte ist eher ein Provisorium, weil wir nie sicher sein konnten, unseren Hafen zu behalten.“

Der Boots-Standort Dorsten wird auch von Gästen aus dem In- und Ausland geschätzt. „Holländer machen bei uns auf dem Weg nach Berlin gern Zwischenstation, wir hatten aber auch schon Besucher aus Dänemark, England oder der Schweiz“, erzählt Gerd Poschadel. Denn der Rundkurs Ruhrgebiet erfreut sich bei Motorboot-Besitzern aus nah und fern großer Beliebtheit. Dazu trägt die familiäre Atmosphäre bei: „Yachtclub ist irreführend, wir sind alle keine Millionäre.“ Und dass eine Polizeistreife hin und wieder vorbei schaut, hat nichts mit den Gelagen an Kanal und Lippe zu tun, sondern soll die Anlage schützen. Aber darauf passen die Hafenmeister und Hafenkater Störtebeker auch selber auf.

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