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Muckefuck heizte Sammelleidenschaft an

RHADE 1936 muss eine Flut von Muckefuck-Kaffee ganz Rhade überschwappt haben. Denn nur derjenige, der Kornfranck-Kaffee kaufte, kam in den Besitz der begehrten Sammelbilder für das Olympia-Album – so auch Josef Hinsken und seine Freunde

von Von Anke Klapsing-Reich

, 22.08.2008
Muckefuck heizte Sammelleidenschaft an

Josef Hinsken mit seinem Sammelband der Olympia-Hoffnungen von 1936.

Auch heute noch verwahrt der 83-jährige Rhader das alte Album, auf dessen dunkelrotem Einband in silbernen Lettern „Die XI. Olympiade, Berlin 1936“ prangt. „Ich habe damals lange Zeit gebraucht, bis ich alle Bilder und Textseiten komplett hatte“, schweifen die Gedanken des Seniors in das Jahr 1936 zurück, als er elf Jahre zählte und völlig sportbegeistert war. Für 50 Pfennige klaubte er einen ganzen Nachmittag beim Bauern Kartoffeln zusammen, um sich die Sammelbilder leisten zu können.

Auf colorierten Fotos sind die deutschen Olympia-Hoffnungen wie Gerhard Stöck (Speer), Gisela Mauermeyer (Kugel) und Konrad Frey (Turnen), aber auch der „amerikanische Neger“ Jesse Owens (Leichtathlet), der als herausragender Sportler der Spiele vier Goldmedaillen absahnte, zu sehen.Doch am Ende stand Deutschland mit 33 x Gold, 26 x Silber und 30 x Bronze an der Spitze des Medaillenspiegels – vor den USA.

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