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Musical-Show begeisterte 800 Zuschauer

DORSTEN Tarzan und Elvis, Rusty und Falco, tanzende Vampire und Opern-Phantome tummelten sich am Freitagabend auf der Dorstener Marktplatzbühne – Vorhang auf für die Musical-Show des Ensembles „Over the Rainbow“!

von Von Anke Klapsing-Reich

, 16.08.2008
Musical-Show begeisterte 800 Zuschauer

Mark Polak aus den USA war der hüftschwingende Beweis, dass Elvis lebt.

Bei strahlendem Wetter begrüßte Bürgermeister Lütkenhorst zum Auftakt des 2. Dorstener Kultursommers rund 800 gut gelaunte Menschen, die sich in „Dorstens guter Stube“ gemütlich eingerichtet hatten. Während sich die einen mit einem Gläschen Prosecco auf das bevorstehende Kulturvergnügen prickelnd einstimmten, befriedigten andere mit einem vom Imbiss-Betrieb Finke kreierten Mini-Schnitzel-Arrangement „Rainbow-Mix“ ihre kulinarischen Bedürfnisse, bevor sie sich von den stimmgewaltigen Akteuren zu einem Ohren- und Augenschmaus „über dem Regenbogen“ entführen ließen.

Rockig starteten die zwei Sängerinnen und zwei Sänger aus vier Nationen, musikalisch begleitet von der überzeugend aufspielenden vierköpfigen Live-Band Peter Wölkes, mit „Pinball Wizard“ aus dem Musical „Tommy“ ins fast dreistündige Programm, in dem jede Akteurin und jeder Akteur mit seinen individuellen Talenten zu überzeugen wusste.

Gänseschauer über den Rücken

Mit ihren ausgebildeten Stimme jagte die deutsche Sopran-Kanone Marion Wilmer in einfühlsamen Balladen oder als „Elizabeth“ dem lauschenden Publikum Gänseschauer über den Rücken. Als rollender Rusty aus „Starlight-Express“ oder bestrapster Transvestit der Rocky-Horror Picture Show machte der temperamentvolle Brasilianer Nivaldo Allves eine vorzügliche Figur.

Mark Polak aus den USA war der hüftschwingende Beweis, dass Elvis lebt:  Mit Schmalztolle und Sonnenbrille rockte „die Legende“ von der Bühne, um beim anschließenden Bad in der Menge sein Ansinnen zu erflehen: „Love me tender.“

Ob in aufreizender „Cabaret-Korsage“, in eleganter „Evita-Garderobe“, im dschungelfestem Tarzan-Kostüm oder goldglitzerndem ABBA-Outfit: Jemma Endersby aus England beherrscht sowohl die Sanges-, als auch Verwandlungskunst vortrefflich.

Riesenapplaus vom Publikum

Mit Riesenapplaus bedankte sich das Dorstener Publikum für das farbenprächtige Wechselbad von Gefühl und Gänsehaut, Action und Magie, Power und Rhythmus. Noch einmal ließen sich Ensemble und Band für die fetzige Zugabe „Time-Warp“ auf die Bühne klatschen, dann gingen die Lichter endgültig aus und der Regenbogen erlosch.

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