Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Nummer 27 steht

19.10.2007

Wulfen Es war im Jahr 2000, als kluge Köpfe am Gymnasium Petrinum mit Wolfgang Gorniak und Josef Ulfkotte an der Spitze im Vorfeld des 750. Stadtjubiläums die Idee hatten, an wichtigen Orten Geschichtsstationen aufzustellen. Die Zahl "30" war damals eine Vision, doch inzwischen ist dieses Ziel in Sichtweite gerückt. Nummer 27 steht seit gestern an der Volksbank in Wulfen.

Bis ins zwölfte Jahrhundert reicht die Geschichte des Ortsteils zurück, haben Gymnasiasten des Petrinum in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Wulfen herausgefunden. 1280 wurde Wulfen erstmals als selbstständige Pfarre erwähnt. Markante Daten sind auf der Tafel aufgeführt, doch der Ärger um die B 58 beispielsweise, der in den letzten Jahrzehnten viele Wulfener beschäftigte, fehlt. "Ich hoffe, dass dies in 100 Jahren eine Randnotiz sein wird", meinte Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, als er die vom Lions-Club Dorsten-Hanse gesponserte Geschichtsstation "einweihte". Nicht fehlen durfte indes aus der jüngeren Geschichte der Bombenangriff während des Zweiten Weltkrieges, die Eröffnung der Schachtanlage Wulfen und deren Schließung um die Jahrtausendwende. Letztes Ereignis auf dieser Tafel, an das sich die Wulfener "ewig" erinnern sollen, ist die Eröffnung des Einkaufszentrums "Am Brauturm" im Jahr 2005.

Bald in Rhade

Wulfen-Barkenberg ist übrigens mit keinem Wort erwähnt. Was nicht an der vergleichsweise kurzen Geschichte liegt. "Barkenberg bekommt eine eigene Station", kündigte Ulfkotte gestern an. Zuvor aber geht?s weiter in den Norden. Ende November wird wahrscheinlich die Geschichtsstation "Rhade" ihrer Bestimmung übergeben. Die "30" rückt immer näher. dieb

Lesen Sie jetzt