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Nun beginnt die heiße Phase im Hallenbad

Wassersportverein

"Wir starten jetzt in die heiße Phase", stellte Theo Verhoeven als Vorsitzender des Wassersportvereins Schermbeck Donnerstagabend zu Beginn einer Versammlung in der Cafeteria des Hallenbades fest.

SCHERMBECK

von Von Helmut Scheffler

, 30.08.2010
Nun beginnt die heiße Phase im Hallenbad

Der Vorstand des Wassersportvereins (hinten) ist stolz auf seine beiden Leistungsträger im Wasserball: Christopher Hans und Fabian Gromann (vorne v.l.).

Verhoeven machte deutlich, dass der Trägerverein mehr denn je bereit sei, die Betreuung des Sole-Hallenbades zu übernehmen. Viele Schermbecker seien bereit, Mitglied des Vereins zu werden, andere fragten nach dem Stand der Beratungen. „Von den Zuschüssen der Gemeinde“, so Verhoeven, „ist der Wassersportverein existenziell abhängig.“ Es gab schon mehrere Gespräche mit der Gemeindeverwaltung. In der nächsten Woche wird es ein Gespräch mit dem Gemeindekämmerer Günter Hoppius geben.

In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde wurden die vertraglichen Regelungen zur Übernahme der Trägerschaft vorbereitet. Jetzt muss in der Gemeinde entschieden werden, welche Haushaltsmittel in Zukunft fließen können. Der zukünftige Trägerverein braucht dazu mittel- und langfristige Planungssicherheit. „Er braucht auch günstige Rahmenbedingungen für die Startphase“, stellt der Vorstand fest. Man sei beispielsweise auf das Entgegenkommen bei Abgaben und Gebühren der Gemeinde angewiesen. Im September werden vermutlich die haushaltspolitischen Entscheidungen darüber fallen, ob und wie das Hallenbad in Zukunft betrieben werden kann.

In einem nächsten Schritt wird der Verein auf der Grundlage des Nutzungsvertrages ein Geschäftsmodell entwickeln, das zukunftsfähig ist. Inzwischen wurde eine vorläufige Gebührenordnung erstellt, die den Bürgern die erweiterte Nutzung des Hallenbades zu günstigen Preisen ermöglicht. Nur wer Mitglied im Verein ist, wird das Hallenbad nutzen können. Der Verein geht davon aus, dass mindestens 1000 Mitglieder in der Startphase vorhanden sein müssen. Man ist zuversichtlich, mehr Mitglieder gewinnen zu können und verweist auf andere Kommunen wie Alpen und Hünxe, wo dies auch gelungen sei.