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Peter Francesconi ist neuer Schüppenkönig

Kiliangilde Schermbeck

Stundenlang flogen die Schüppen durch den Garten des ehemaligen Kilian-Ehrenpräsidenten Rainer Hortkamp. Peter Francesconi warf am weitesten.

Schermbeck

, 12.07.2018
Peter Francesconi ist neuer Schüppenkönig

Der letztjährige Schüppenkönig Kevin Hörning (r.) überreichte seinem Nachfolger Peter Francesconi (l.) die goldene Schüppe. © Helmut Scheffler

Die Schüppenschützen der Kiliangilde Schermbeck von 1602 haben einen neuen König. Im Rahmen eines spannenden Schüppen-Weitwurfs im Garten des ehemaligen Kilian-Ehrenpräsidenten Reiner Horstkamp siegte Peter Francesconi mit drei Würfen, die eine Weite von insgesamt 42,50 Metern aufwiesen.

Der 47-jährige Fensterbauer erzielte in seinen drei Würfen 15,10 Meter, 13,40 Meter und 14 Meter. Für die Gesamtleistung erhielt der erfolgreiche Werfer vom Schüppenpräsidenten Jens Hindricksen die goldene Schüppe, die der letztjährige Schüppenkönig Kevin Hörning abgeben musste. Peter Francesconi war bereits im Jahre 1998 Schüppenkönig. Als die Schüppenkompanie im Jahre 2009 ihr 15-jähriges Bestehen feierte, wurde Francesconi als Nachfolger von Harry Daunheimer der zweite Kaiser der Schüppenschützen.

Jürgen Hörning wird Zweiter

Zweitbester Werfer war Jürgen Hörning, der König des Jahres 2003. Er erreichte eine Gesamtweite von 37 Metern.

Die kleine Doofen-Schüppe für die geringste Gesamtweite von 8,90 Meter erhielt Nico Stiebels. Diese Schüppe wurde im Gründungsjahr 1994 in einer Sandkiste gefunden. Bernd Holtmann war sichtlich erleichtert, dass er jetzt nach einem Jahr das viel belachte Schüppchen wieder abgeben durfte. Während des Schüppenwerfens wurden auch zwei Wetten ausgetragen. Der Rechtshänder Thomas Heiermann musste mit der linken Hand werfen, während Linkshänder Marc Anschütz die Schüppe mit rechts werfen musste. Marc Anschütz siegte und durfte sich über die Belohnung freuen: 50 Liter Bier. Eine ähnliche Wette verlor Matthias Müller gegen Tim Ruloff, den König des Jahres 2000.

Die Schüppenschützen haben sich intensiv auf das viertägige Kiliansfest vorbereitet. Unter Leitung von Leutnant Christian Hötting haben sie auf dem Schulhof der Maximilian-Kolbe-Schule sogar das richtige Marschieren geübt.

Am Kilianfreitag (13. Juli) lebt in Schermbeck eine alte Tradition wieder auf: Zur Kirmeseröffnung wird „geböllert“. Damit wird das Kilianfest am Mühlenteich eingeleitet. Nach dem „Böllern“ gibt es von 17 bis 18 Uhr Freibier und es gilt die Happy Hour für die Fahrgeschäfte. Am Freitagabend um 23 Uhr wird den Besuchern ein Feuerwerk über dem Schermbecker Kilianplatz am Mühlenteich geboten.
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