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Petrinum hat sich herausgeputzt für das neue Schuljahr

Sanierung und Renovierung

Was für eine Blenderin: Solch ein strahlendes Weiß hat die Außentreppe des Petrinum bestimmt seit Jahrzehnten nicht mehr getragen. Doch die Stiege an der Stirnseite ist nicht das einzige, was nach den Sommerferien am Gymnasium neu daherkommt.

DORSTEN

von Von Michael klein

, 29.08.2010
Petrinum hat sich herausgeputzt für das neue Schuljahr

Die Außen-Treppenanlage am Petrinum erstrahlt in neuem Weiß.

Denn während der sechs langen Wochen ächzten nicht Pennäler unter schwerem Unterrichtsstoff, sondern Handwerker auf Gerüsten, hinter Planen und Bauzäunen. Sie haben unter anderem die Betonumrandungen an Schulhof und am Gebäude eingefasst: „Der in die Jahre gekommene Beton musste dringend saniert und vor weiterer Korrosion der darin enthaltenen Eisenteile geschützt werden“, so Petrinum-Direktor Wolfgang Gorniak.

Behoben sind nach seinen Angaben auch die Undichtigkeiten am Hochstadenplatz, so dass das Regenwasser wieder vom oberen Schulhof ablaufen kann und nicht mehr ins Parkhaus eindringen muss. „Nach 30 Jahren intensiver Nutzung waren auch viele Bodenbeläge beschädigt oder schlichtweg abgelaufen“, so Gorniak. Nun haben mehrere Klassen einen neuen Fußboden. Heftigen Renovierungsbedarf hatten die Außentoiletten, da musste dringend etwas gemacht werden. „Die Arbeiten sind aber noch nicht ganz fertig, so dass die Schüler für einige Tage in den großen Pausen noch auf die Toiletten unter der Aula oder im Schulgebäude ausweichen mussten.“

Besonders dankt Wolfgang Gorniak drei Unternehmen, die zusammen mit der Schule und dem Verein Rot-Weiß Dorsten dafür sorgten, dass im Außenbereich der Sporthalle eine neue Volleyball-Anlage für den Sport-Unterricht bereit steht. Die Dorstener Quarzwerke spendierten den Sand, den die Spedition Nagel kostenlos anlieferte. Und für die Außen-Umrandung sorgte die RAG – mit umgewidmetem Förderbändern, die unter Tage eingesetzt worden sind.

  • Auf gute Wege ist auch das neue Selbstlernzentrum, das am Gymnasium Petrinum eingerichtet wird. „Wir stellen gerade die Bibliotheks-Bestückung zusammen“, so Gornniak. Und der Förderverein hat einen Laptop-Wagen angeschafft, für den mobilen schulischen Einsatz von 15 Geräten und einem Beamer. 
  • Dem kommenden Schuljahr blickt Wolfgang Gorniak mit gespannter Erwartung entgegen: Wegen des Turbo-Abis werden sich in der Oberstufe gleich vier Jahrgänge befinden. „Das ist eine heftige Belastung für alle. Vor allem im vergleichsweise kurzen ersten Halbjahr wird uns Zeit fehlen.“
  • Doch es gibt auch Höhepunkte für den Petrinum-Chef: „Der bi-linguale Zug geht ins dritte Jahr und zum ersten Mal können wir eine Orchesterklasse einrichten.“ Und er freut sich darauf, dass es im 20. Jahr des Bestehens der Partnerschaft mit der nordirischen Ballyclare High School erstmalig einen Schulleiter-Besuchsaustausch geben wird.
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