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RWE bleibt Partner der Stadt Dorsten

Neue Wege

Mit dem Energiekonzern RWE als Partner will die Stadt Dorsten ab 2014 neue Wege gehen. Die Entscheidung fiel in nichtöffentlicher Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwoch.

Dorsten

von Von Klaus-Dieter Krause

, 21.06.2012

Damit wird sich der Rat vermutlich am 27. Juni früher als erwartet festlegen. Ursprünglich war der Abschluss der Partnerwahl erst Ende des Jahres erwartet worden. Zu Beginn der Debatte hatte der Rat gehofft, mit eigenständigen Stadtwerken selbst die Fäden bei der Energieversorgung ziehen zu können und zudem mit Gewinnen aus diesem Geschäft den Haushalt aufbessern zu können. Beim Prüfen und Rechnen war diese Hoffnung jedoch schnell verflogen.

Erklärtes Ziel war nun die Kooperation mit einem Partner, der nach Ablauf des RWE-Konzessionsvertrages Ende 2013 gestartet werden sollte. Wie bei den zehn kleinen Negerlein schrumpfte die Zahl der Bewerber nach und nach, bis bei den Beratungen des Arbeitskreises nur noch drei übrig blieben: Die RWE, Remondis und die Stadtwerke Bochum. „Das RWE-Angebot war jedoch so günstig und bietet so hervorragende Konditionen, dass es bereits jetzt eine fast einmütige Entscheidung gab“, heißt es dazu aus den Reihen des Finanzausschusses.

Nicht nur CDU und FDP, auch SPD und Grüne stimmten daher der Beschlussempfehlung zu. Die Stadt will den Kooperationspartner offiziell erst bei einer Pressekonferenz am 28. Juni vorstellen. Mittlerweile ist es jedoch ein offenes Geheimnis, dass es sich dabei um den RWE-Konzern handeln wird. Außer höheren Einnahmen verspricht sich die Stadt davon die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft für den Netzbetrieb, durch die auch die Tür in Richtung Stadtwerke geöffnet werden soll. Erste Reaktion der SPD dazu: „Es war goldrichtig, dass wir früh dafür plädiert haben, den Konzessionsvertrag nicht zu verlängern.“

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