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Romane jetzt eine Etage tiefer

DORSTEN Nach zweiwöchiger Umbauphase feierte die Dorstener Stadtbibliothek am Samstag ihre Neueröffnung. Am ersten Wochenende nach den Ferien konnten die Besucher die umgestalteten Räumlichkeiten erkunden.

von Von Eva Kopriosek

, 17.08.2008
Romane jetzt eine Etage tiefer

<p>Maike, Marwin und Malte Dollendorf haben ihre Lieblingsbücher in der neu geordneten Stadtbibliothek schnell aufgestöbert. Kopriosek</p>

Ziel der Umbaumaßnahmen war es, den Veranstaltungsbereich von der Theke zu entfernen, erklärt Bibliotheksleiterin Birgitt Hülsken. So befinden sich Kinderbücher und Spielecke nun in dem Bereich, der vormals der Belletristik vorbehalten war. Die umfangreiche Romansammlung ist eine Etage tiefer gewandert, wo man nun auch bei einer Tasse Kaffee in aller Ruhe diverse Zeitschriften durchstöbern kann. Im linken Eingangsbereich, wo einst Kinder- und Jugendliteratur zu finden waren, präsentieren sich jetzt die stetig wachsende DVD-Sammlung sowie Musik-CDs, Hörbücher und CD-Roms.

Tralafitti in der City

Am Samstagmorgen erwartete die Bibliotheksbesucher ein ansprechendes Kuchenbüfett mit Kaffee und kalten Getränken. Zur Mittagszeit wurden dann im Innenhof Hotdogs serviert. Für die Kinder gab es "Tralafitti in der City", ein buntes Kinderprogramm des Liedermachers Klaus Foitzik, ein kleiner Vorgeschmack auf das ab Oktober wieder startende Programm mit Bilderbuchkino und Vorlesezauber. Mit rund 153 000 Besuchern im vergangenen Jahr verzeichnen die Stadtbibliotheken Dorsten und Wulfen eine stolze Besucherzahl. "Das bedeutet, dass jeder Dorstener im vergangenen Jahr im Schnitt zweimal eine der beiden Bibliotheken aufgesucht hat", erklärt der stellvertretende Leiter Christian Gruber. Positives Feedback

Zum Umbau in Dorsten gibt es durchweg ein positives Feedback, so Birgitt Hülsken. Die meisten Besucher finden sich schnell zurecht. So auch Andrea Dollendorf. Sie ist mit ihren Kindern Maike, Marwin und Malte regelmäßig in der Bibliothek und findet die neue Aufteilung übersichtlicher als zuvor.

Sohn Marwin hingegen musste sich zunächst einmal orientieren, seine Lieblingsbücher ("Die drei ???") waren erst nicht einfach zu finden. Aber "man kann ja nachfragen", lautete sein Kommentar. Und so waren dann die Abenteuer der Detektive auch schnell gefunden.

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