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SPD stemmt sich gegen Kürzungen

In Hervest und Wulfen

DORSTEN Die SPD will alle Kräfte mobilisieren, um Zuschuss-Kürzungen des Bundes für die Projekte Soziale Stadt Hervest und Stadtumbau Barkenberg zu verhindern.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 17.08.2010
SPD stemmt sich gegen Kürzungen

Von der Stadt bis zum Bund macht die SPD mobil: Mit der Hand am Plakat (v.l.) Frank Schwabe (MdB), Michael Gerdes (MdB), Stadtverbands-Chef Hans-Willi Niemeyer, Michael Hübner (MdL) und Fraktions-Chef Friedhelm Fragemann.

Dies betonten Sozialdemokraten aller Ebenen, als sie am Dienstag mit dem Kreisverbands-Vorsitzenden Frank Schwabe (SPD-MdB) mehrere Stationen in Dorsten besuchten. Insofern war der Termin eine glückliche Fügung. Der neue Kreisverbands-Vorsitzende nutzt die Sommerferien, um alle Kreisstädte besser kennen zu lernen. Dazu bereist er aktuelle Brennpunkte in verschiedenen Ortsteilen.

Dorstens SPD-Stadtverbands-Vorsitzender Hans-Willi Niemeyer trommelte aus diesem Anlass weitere Mandatsinhaber zusammen, damit die Entscheidungsträger bei ihrer Dorsten-Rundfahrt zu den Hauptproblemen in Barkenberg, Hervest und Holsterhausen auf den neuesten Informationsstand gebracht wurden. Schon vor dem Start wurde Dienstagmorgen beim Austausch im SPD-Büro deutlich, wo der Schuh am meisten drückt. „Es wäre wirklich ein Drama, wenn noch weiter gekürzt würde“, verwies Fraktions-Chef Friedhelm Fragemann darauf, dass Bundesmittel für den Stadtumbau West und die Soziale Stadt Hervest um die Hälfte reduziert werden sollen.

Eine solche Streichung kappe die letzte Handlungsfähigkeit der Kommunen, waren sich Frank Schwabe (Kreis/Bund), Michael Hübner (Landtag) und Michael Gerdes (Bundestag) einig: „Die Städtebauförderung darf nicht angetastet werden.“

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