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Schulhof und Umfeld des Gymnasiums Petrinum sollen verschönert werden

Millionen-Projekt

Ein attraktiver Schulhof, nicht weit entfernt ein kleiner Sportpark: Rund um das Gymnasium Petrinum Dorsten sind schöne Projekte geplant. Die Bauarbeiten verzögern sich aber zum Teil.

Dorsten

, 07.07.2018
Schulhof und Umfeld des Gymnasiums Petrinum sollen verschönert werden

Diese Planvariante zeigt, wo der Grün- und Sportpark (rechts im Bild) neben Petrinum-Aula und Parkhaus entstehen soll. © Zeichnung: Planungsbüro Kemper

Eine neue Grün- und Sportfläche soll neben dem Petrinum-Parkhaus entstehen, die Fußgänger- und Radfahr-Rampen zum Kanalufer und zur B 224 (Borkener Straße) werden für die Benutzer bequemer und sicherer gemacht und der Hochstadenplatz vor dem Gymnasium wird attraktiv umbaut: Das sind die mit Millionenaufwand anvisierten Umgestaltungspläne für das Umfeld des Bildungszentrums Maria Lindenhof.

Allerdings wird sich das Projekt in Teilen um mindestens ein Jahr verzögern: Vor 2020 wird es wohl am Hochstadenplatz und an der Kanaluferrampe nichts mit dem Beginn der Bauarbeiten.

Zu viele Städte haben Projekte angemeldet

Grund: Es gibt in diesem Jahr für die Sanierung der Rampen nicht die dafür nötigen Fördermittel vom Land. „Wir haben die Anträge zwar fristgerecht eingereicht, das Stadterneuerungsprogramm ist laut Mitteilung der Bezirksregierung von letzter Woche für dieses Jahr aber überzeichnet“, erklärte Ludger Böhne, stellvertretender Pressesprecher der Stadt. Es haben zu viele Städte Projekte angemeldet. Deswegen müssen die Dorstener Anträge Ende des Jahres neu gestellt werden.

Zudem will die Stadt den geplanten „Sportpark“ am Petrinum nun über ein gerade neu aufgelegtes Förderprogramm des Bundes bezuschussen lassen. „Soziale Integration im Quartier“ heißt dieser Investitionspakt. Vorteil für die Stadt: „Durch höhere Förderquoten halbiert sich der Eigenanteil“, heißt es in einer Beschluss-Vorlage des Planungsamtes für den Umwelt- und Planungausschuss. Die Politiker müssen am 7. Juli auf ihrer Sitzung über den Vorentwurf der Planungen abstimmen, die das Dorstener Landschaftsarchitekturbüro Kemper erarbeitet hat.

Neue Sitzbänke für den Hochstadenplatz

Sie sehen beispielsweise für den Hochstadenplatz, der als oberer Schulhof des Gymnasiums dient, vor, dass dort neue Sitzbänke und Hochbeete aufgebaut werden, kleine Dachmodule sorgen für Sonnen- und Regenschutz, auch ein neues Bodenpflaster soll her. Diese Arbeiten sollen zeitlich mit der Dachsanierung des unter dem Platz gelegenen Parkhauses und mit den Rampenarbeiten zum Kanalufer getaktet werden.

Möglicherweise schon in 2019 könnten die Arbeiten für das zweite Projektpaket beginnen - vorausgesetzt, die Förderanträge werden wie erhofft bewilligt. Dabei geht es um die Rampe hoch zur Kanalbrücke und den Sportpark, der auf dem jetzigen Parkplatz östlich des Parkhauses entstehen soll. Vorgesehen sind ein Multisportfeld mit Tribüne, das vom Gymnasium Petrinum und Dorstener Sportvereinen genutzt werden kann sowie eine Freizeitsport-Parcoursanlage und eine Liegewiese. Der jetzige Grünwall zum Kanal wird eingeebnet, damit ein Blick zum Wasser und zur Promenade (und umgekehrt) möglich ist.

Die Umgestaltung des Bereichs ist als so genannte „A-4-Maßnahme“ Bestandteil des derzeit laufenden Stadtumbau-Programms „Wir machen Mitte 2020“. Mit gut 40 Millionen Euro aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln für 35 soziale und bauliche Dorstener Projekte sollen die Innenstadt und angrenzende Bereiche damit fit gemacht werden für die Zukunft.

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