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Sechs Schulsozialarbeitern droht das Aus

Elternprotest

Sechs Dorstener Schulsozialarbeiter bangen um ihren berufliche Zukunft. Die Finanzierung ihrer Stellen aus Bundesmitteln des Bildungs- und Teilhabepaketes läuft Ende 2014 aus. Das wollen Eltern nicht hinnehmen.

DORSTEN

, 06.11.2014
Sechs Schulsozialarbeitern droht das Aus

Ein Herz für Schulsozialarbeit haben nicht nur die Kinder und Eltern in Lünen, sondern auch in Dorsten.

Maike Schulz ist eine von ihnen. Sie ist an der Albert-Schweitzer-Schule im Dorf Hervest und der Augustaschule in Hervest mit ihrem Teilstandort Wichernschule jeweils mit einer halben Stelle veranschlagt. Maike Schulz selbst darf keine Auskunft zu ihrer existenziellen Bedrohung geben. Wohl aber die Eltern der Schulgemeinde, die jetzt mobil machen und gegen die Untätigkeit des Landes Nordrhein-Westfalen protestieren.

Denn nach Meinung der Eltern ist das Land verantwortlich für die Weiterfinanzierung der aus ihrer Sicht unentbehrlichen Stellen.

In ihrem Positionspapier, das die Eltern am Donnerstag in Dorsten in Umlauf brachten, machen sie keinen Hehl aus ihren Forderungen und bekräftigen, warum sie sich für den Erhalt der Schulsozialarbeit einsetzen: " In den drei Jahren hat Maike Schulz  „die pädagogische Arbeit der Schulen in Hervest, insbesondere die Elternarbeit, entscheidend vorangebracht“.

Das trug auch Schulleiterin Burgi Beste in der jüngsten Hervest-Konferenz vor. „Sie hat Familien ansprechen und in die schulische Arbeit mit einbinden können, die sonst nur schwer Zugang zum Bildungssystem finden“, sagt die Schulleiterin.

Als „herausragend“ bezeichnen die Eltern in Hervest die Aktivitäten der beliebten Pädagogin: „Sie organisierte das Elterncafé, führte Beratungsgespräche mit Eltern, übernahm Hausbesuche und wurde als Bindeglied zwischen Eltern und Lehrkörper tätig. Zusätzlich kooperierte sie mit der Offenen Ganztagsschule und mit diversen Gremien und Organisationen im Stadtteil. Die Liste ihrer zusätzlichen freiwilligen Tätigkeiten ist lang und vielfältig“

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