Was sagen Sie zur Arbeit der ortsfremden Gärtner?
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Stadt will Gärtner künftig stärker kontrollieren

Viel Kritik

Aufträge über 380.000 Euro für "grünpflegerische Maßnahmen" hat die Stadt an eine Bocholter Firma vergeben. Und muss nun feststellen, dass sie an vielen Stellen nur sehr oberflächlich gearbeitet hat. <b>Was sagen Sie zur Arbeit der ortsfremden Gärtner?</b>

DORSTEN

von Von Rüdiger Eggert und Guido Bludau

, 16.08.2010
Stadt will Gärtner künftig stärker kontrollieren

Fehlender Grünschnitt sorgt auch an der Straße Wulbrey in Wulfen für gefährliche Situationen. Kinder sind auf der Spielstraße mitunter erst sehr spät zu sehen - Autos umgekehrt natürlich auch.

„Es wurde wohl seit längerer Zeit nicht ordentlich gearbeitet oder überhaupt nichts gemacht“, räumte Pressesprecherin Lisa Bauckhorn am Montag auf Anfrage ein.

An der Barkenberger Marktallee hatten sich zuletzt Anwohner über wucherndes Grün beschwert  – offenbar kein Einzelfall. Auch an der Spielstraße Wullbrey in Alt-Wulfen wachsen Büsche seit Monaten ungehindert, teilten besorgte Eltern mit, weil das Grün im Frühjahr nicht weit genug heruntergeschnitten worden war. Kinder sind dort deshalb von Autofahrern an manchen Stellen kaum zu erkennen. Johannes Büsken, Leiter des städtischen Tiefbauamtes, hat sich an der Marktallee umgesehen und sich von Anwohnern die Problematik schildern lassen. Hier waren Mitarbeiter der Stadtverwaltung in der letzten Woche kurzfristig eingesprungen, weil die ortsfremden Gärtner, die aus Bocholt kommen, dort länger nicht gesehen worden waren.

Bauckhorn sicherte am Montag zu, dass die Stadtverwaltung künftig schärfer kontrolliert, ob die vertraglich vereinbarten Arbeiten auch tatsächlich ausgeführt werden. Dass die Stadt die Grünpflege nicht an heimische Firmen vergeben hat, ist übrigens das Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung. Die hiesigen Gartenbauunternehmen waren wohl zu teuer...

 

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