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Tolles Programm zum 15. Israeltag

DORSTEN „Dass überhaupt so etwas wie eine deutsch-israelische Freundschaft entstehen konnte, ist ein Wunder der Geschichte.“ Diese Worte - in Anlehnung an eine Aussage des Bundespräsidenten Köhler - fand Bürgermeister Lambert Lütkenhorst anlässlich des 15. Israeltags am Sonntag im Jüdischen Museum.

von Von Andre Förster

, 31.08.2008
Tolles Programm zum 15. Israeltag

Viele Interessenten fanden sich zur Feier des Israeltags im Jüdischen Museum ein.

Zu  einem abwechslungsreichen Programm hatte der deutsch-israelische Freundeskreis eingeladen. So wurden unter anderem Führungen durch das Museum, ein Auftritt der Tanzgruppe „Tirkedi“ aus Bottrop, landestypische Musik, ein Film über die Bamitswa und ein Kuchen- und Salatbuffet angeboten. Doch nicht nur das 15-jährige Jubiläum des Israeltags gab Anlass zur Freude. Bürgermeister Lütkenhorst, der stellvertretend für den erkrankten zweiten Vorsitzenden des Freundeskreises Friedhelm Fragemann die Eröffnungsrede hielt, ging auch auf den 60. Geburtstag des Staates Israel und die 14-jährige Städtepartnerschaft mit Hod Haharon ein.

Dennoch: „Nicht ungetrübt“ - so der Bürgermeister - seien diese Jubiläen. Angesichts der immer noch nicht friedlichen Zustände im Nahen Osten und der städtepartnerschaftlichen Probleme mit Hod Hasharon müsse vor allem den Menschen Dank ausgesprochen werden, die als Brückenbauer die Beziehungen aufrecht erhielten: „Auf Freundschaft hat man keinen Anspruch, sie wird einem geschenkt.“

Auch Grete Mai, Geschäftsführerin des Freundeskreises, verschweigt die derzeitigen Komplikationen hinsichtlich der Städtepartnerschaft nicht, hofft aber auf eine vermittelnde Funktion des Freundeskreises: „Eine positive Entwicklung ist im Moment zwar noch nicht abzusehen, aber wir hoffen, dass sich bald etwas bewegt.“ Tatkräftige Unterstützung kann der deutsch-israelische Freundeskreis dabei übrigens gut gebrauchen: „Momentan halten fast nur die Familien Mai und Potthast hier alles am Laufen“, so Grete Mai.

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