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Traumhafter Platz mit einigen Schönheitsfehlern

Wall- und Grabenanlage

Die Wall- und Grabenanlage samt Platz der Deutschen Einheit hat mit der Dorstener Bierbörse ihre Bestimmung gefunden. Denn auch auswärtige Gäste waren von dem illuminierten Biergarten am Wasser und seinem Urlaubsort-Flair restlos angetan. Könnte das Areal nicht häufiger für solche Veranstaltungen genutzt werden?

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 24.08.2010
Traumhafter Platz mit einigen Schönheitsfehlern

Fast wie im Urlaub: Dorsten während der Bierbörse.

Thomas Hein (Agentur interevent), der die Bierbörse nach Dorsten geholt hatte, hat ebenfalls viel Lob für den Schauplatz bekommen, will ihn auch für kommende Bierbörsen nutzen, allerdings: "Die Leute sehen nicht die Schwierigkeiten." Vor allem die fehlenden Stromanschlüsse auf dem Gelände und die ungenügenden Einleitungsmöglichkeiten für Schmutzwassser seien ein Problem. "Wir haben ja nicht ohne Grund zwei teure Strom-Aggregate und vorne fünf Dixie-Klos statt einem Toilettenwagen aufgestellt." Ein solcher Aufwand sei nicht jedesmal zu betreiben. "Wir konnten froh sein, dass die Bierbörse bei so schönem Wetter stattfand und deshalb ein solcher Erfolg war." Weswegen Thomas Hein auch niemals die Eisfläche vom Marktplatz Richtung Platz der Deutschen Einheit verlegen würde. Dieser sei als Veranstaltungsort "eher nicht so geeignet": "Das hat man beim französischen Markt während des Altstadtfestes erlebt. Das war schwierig." Das Käfer-Treffen während des kommenden Herbst- und Heimatfests will Thomas Hein dennoch dort stattfinden lassen. "Wer soll das organisieren?" Wall- und Grabenanlage seien eher für kleinere Aktionen zu nutzen, so Hein. Aber: "Wer soll das organisieren? Wir drei Mann von der DIA haben doch mit den Aktions-Samstagen genug zu tun." Das wäre für Hein Aufgabe einer Stadtmarketing-Agentur - die es in Dorsten aber nicht gibt. Stattdessen bringt er die Arbeitsgruppe "Stadt am Wasser" ins Spiel. Solange das Lippetor nicht umgebaut sei, wäre laut Hein zu überlegen, ob die Gruppe sich mehr auf die Wasserfläche in der Stadt als auf den Kanal konzentriert.

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