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Verheerendes Feuer in drei Zechenhäusern

HERVEST Ein Alptraum wurde am Dienstagmorgen Wirklichkeit: Erneut gab es wie so oft in den letzten Tagen Feueralarm - aber diesmal standen in der Zechensiedlung Wohnhäuser in Flammen.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 19.08.2008
Verheerendes Feuer in drei Zechenhäusern

Mehrere Löschzüge der Feuerwehr bekämpfen den Brand in der Marxstraße.

Um acht Uhr loderte das Feuer aus einem Wohnhaus an der Marxstraße. Der Brand griff schnell auf das Nachbargebäude über, auch zwei weitere Häuser wurden noch in Mitleidenschaft gezogen. In einem Gebäude konnte die Feuerwehr die Flammen noch eindämmen und den Schaden begrenzen, aber die drei anderen Häuser sind jetzt unbewohnbare Ruinen. Eine 48-jährige Frau musste mit Rauchgas-Vergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden, weitere Menschen kamen zum Glück nicht zu Schaden. Die Bewohner sind vorerst bei Angehörigen untergekommen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 700 000 Euro.

Bis zum Nachmittag hatte die Feuerwehr alle Hände voll zu tun, damit Brandnester nicht erneut aufflackern konnten. Aus diesem Grund konnten die Fachleute der Kripo am Dienstag  noch nicht mit ihrer Suche nach der Brandursache beginnen. „Erst Mittwoch werden wir wohl genaueres darüber sagen können, wo das Feuer ausgebrochen ist und was die Ursache dafür war“, erklärte am Dienstag Polizeisprecher Andreas Weber.

Er warnt gleichzeitig vor Hysterie: „Es gibt bisher keinerlei Anzeichen dafür, dass dieses Feuer mit den Brandserien der letzten Wochen in Verbindung steht. Im Gegenteil: Zeitpunkt und Ort deuten eher darauf hin, dass hier die Brandstifter ihre Hände nicht im Spiel hatten.“ Heute mittag könne die Polizei wahrscheinlich Näheres mitteilen. Um 14 Uhr gab es am Dienstag auch erneuten Feueralarm in Wulfen. Zum Glück handelte es sich jedoch nicht um den 26. vorsätzlich gelegten Brand, sondern eher um eine Lappalie: Offenbar hatte jemand an einer Bushaltestelle eine brennende Zigarette in den Abfallbehälter geworfen, der dadurch Feuer fing.    

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