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Verlustreicher Kampf gegen Graffiti

DORSTEN Viele Bürger empfinden sie als regelrechte Landplage: Graffiti-Sprayer ver(un)zieren allerorts die Stadt. Und die Verwaltung kommt kaum damit nach, Wände, Brücken und Kunstobjekte zu reinigen - ist die Renovierung endlich abgeschlossen, freuen sich die Sprüher über eine neue Herausforderung zum Austoben.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 12.08.2008

Strafandrohung hat bisher wenig geholfen. Die Stadt hat auch schon geprüft, ob sie spezielle Fabrikate beim Neu-Anstrich verwenden soll, auf denen Graffiti nicht richtig haften.

Aber die Sache hat gleich zwei Haken. Erstens sind solche Stoffe vergleichsweise teuer. „Und zweitens“, so führt Pressesprecherin Lisa Bauckhorn aus, „wird dann beim mehrfachen Absprühen mit dem Hochdruck-Reiniger die Grundierung beschädigt, so dass die Sanierung viel kostspieliger wird als ein einfaches Überpinseln." Nach dem Durchrechnen aller Faktoren habe sich die Stadt deshalb dazu entschieden, in gewissen Abständen die betroffenen Objekte und Wände neu zu streichen - Sisyphos lässt grüßen...

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