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Viele Ideen für den Freizeitpark Maria Lindenhof

Auftakt des Stadtkrone-Projekts

Die neue Saison für das Stadtkrone-Projekt wurde am Freitag mit einem Abendspaziergang durch einen vergessenen Winkel hinter dem Seniorenheim Maria Lindenhof eröffnet. Vor 40 Jahren hatte der damalige Bürgermeister Hans Lampen hier ein Freizeitgelände eingeweiht, das aber nicht angenommen wurde und völlig verwilderte. Das soll sich ändern! Wie, dafür gibt es reichlich Ideen.

von Sabine Bornemann

Dorsten

, 25.03.2018
Viele Ideen für den Freizeitpark Maria Lindenhof

Treffpunkt zum Stadtkrone-Spaziergang im Freizeitpark Maria Lindenhof am Freitagabend. © Sabine Bornemann

Im Endeffekt, so formulierte es Bürgermeister Tobias Stockhoff, will man diesen Hügeln aus Kriegsschutt sogar „eine (Stadt-) Krone aufsetzen“. Bereits im Herbst 2017 konnte er die kreative „Lippe-Polder-Park“-Initiatorin Marion Taube für dieses neue Stadtentwicklungsprojekt gewinnen. Das Areal wurde schon gründlich ausgemistet, Sträucher geschnitten, Blumenzwiebeln gesetzt und am höchsten Punkt eine Aussichtsplattform mit weitem Blick über Lippe und Kanal aufgestellt.

Was alles möglich ist

In 2018 möchte Marion Taube gemeinsam mit mehreren Künstlern und intensiver Bürgerbeteiligung einen großen Schritt weiter kommen bei der Reaktivierung und Neugestaltung dieses Parks. Erste Ideen gibt es schon, die aber den Bürgern nur Appetit machen sollen, auf das, was möglich wäre: So will beispielsweise der bildende Künstler Benjamin Bronni den ganzen Mai über mit Bürgern an einem „Essbaren Garten“ aus Hochbeeten arbeiten. In einer Wulfener Schlosserei baut der Künstler Nils Christensen schon mit der „Dorstener Arbeit“ an drei Rikschas, die das Areal künftig für alle erreichbar machen sollen.

Viele Ideen für den Freizeitpark Maria Lindenhof

© Foto: Sabine Bornemann

Das ganze Stadtkroneprojekt fußt auf einer engen Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt und den Landschaftsarchitekten Dirk Vennemann und Julia Schiewer. Mit im Boot sitzt auch die Gruppe „Schaukelbaum“, die sich um die Gastronomie kümmern soll. Es stehen also Fachleute zur Verfügung, die aber gerne interessierte Bürger mitnehmen, anleiten und sich auf ihre Einfälle freuen.

Viele Ideen für den Freizeitpark Maria Lindenhof

© Foto: Sabine Bornemann

Passend dazu stimmte Barbara Seppi von der Stadtinfo zum Start des Rundgangs das Volkslied „Die Gedanken sind frei“ an. Der ehemalige Kiosk an der alten Jugendverkehrsschule soll eine Art „Schaltzentrale“ werden, wo die Bürger Ansprechpartner finden.

Das Amphitheater auf dem Gelände soll beim Chorfestival am 3. Juni vom Männergesangsverein reaktiviert werden. Für einen neuen Bürgerpavillon auf der schon vorhandenen Aussichtplattform sind fünf Teams zu einem kreativen Wettbewerb aufgerufen. Das Siegermodell soll dann mit Fördermitteln realisiert werden.

Ziel: ein dauerhafter attraktiver Begegnungsort

Während der Lippe-Polder-Park eine temporäre Aktion war, haben die Dorstener beim Stadtkrone-Projekt die Möglichkeit, sich selbst einen dauerhaften attraktiven Begegnungsort zu schaffen. Allgemeines Gemurmel auf dem Rückweg zum Rondell zeugte von angeregten Gesprächen.

Zum Abschluss konnten sich die Teilnehmer am Restaurantwagen „Le Wagon“ von der Dorstener Arbeit noch stärken und ihre Diskussionen rund um die heimelig leuchtenden Feuerkörbe fortsetzen.

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© Foto: Sabine Bornemann

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