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Vierbeiner bekommen ein neues Zuhause

Gundstein für Katzenhaus gelegt

Am Samstag (15.11.) wurde der Grundstein für das neue Katzenhaus im Dorstener Tierheim gelegt. Damit geht eine über dreijährige Vorarbeit zu Ende.

HERVEST

, 17.11.2014
Vierbeiner bekommen ein neues Zuhause

Nach langer Planung konnten Tierheimleiterin Heike Unkel, Bürgermeister Tobias Stockhoff und der ehrenamtliche Mitarbeiter Noel Hinz am Samstag endlich den Grundstein für das Katzenhaus legen.

Als Tierheimleiterin Heike Unkel im Jahr 2011 über den Zaun in das Ziegengehege sprang, um die ersten Unterlagen für das Katzenhaus vom sturen Ziegenbock Rambo zurück zu klauen, war für Architekt Axel Steinau klar: "Dieses Projekt klappt auf jeden Fall". Jetzt konnte endlich der Grundstein für das Katzenhaus gelegt werden.

Arbeitsreiche Jahre Es waren anstrengende, lange und vor allem arbeitsreiche Jahre, die Heike Unkel und ihr 45-köpfiges Team aus Ehrenamtlichen hinter sich bringen mussten. "Aber es hat sich gelohnt", resümierte sie in ihrer Ansprache. Denn auch, wenn der Weg bis zur Neugestaltung des Tierheims nicht einfach war, erlebten die Tierschützer doch einige lustige Anekdoten und wuchsen noch mehr zusammen. So musste der ursprüngliche Baustart im Mai wegen eines aufsehenerregenden Ereignisses verschoben werden: "Leider kamen uns die Bomben dazwischen und wir mussten innerhalb weniger Stunden das gesamte Tierheim inklusive aller Bewohner evakuieren", erinnerte sich Heike Unkel.

Kühlen Kopf bewiesen

Doch auch in diesem Ausnahmezustand bewiesen die Tierheimmitarbeiter einen kühlen Kopf und vor allem Teamgeist: "Dafür möchte ich mich noch mal bedanken und natürlich auch dafür, dass wir es zusammen so weit geschafft haben." Das überdurchschnittliche ehrenamtliche Engagement lobte auch Bürgermeister Tobias Stockhoff. Er freute sich persönlich, aber vor allem auch im Namen der Stadt und des Rats darüber, dass nun "endlich der Grundstein gelegt werden kann".

Mit insgesamt 400.000 Euro unterstützt die Stadt das Projekt. Eine beachtliche Summe, die für den Neubau vom Katzen- und vom darauf folgenden Hundehaus allerdings nicht ausreicht: "Dafür gibt es immer noch unsere Baustein-Aktion. Wer seinen Baustein erwirbt, kauft auch ein Stück des Tierheims", erklärte Heike Unkel.

Mit ihrem Tatendrang beeindruckte sie auch Architekt Axel Steinau, der einen ziemlich mitgenommenen Zettel während seiner Rede in die Höhe hielt: "Das sind die ersten Unterlagen, die der Ziegenbock Rambo, bei der ersten Begehung vor drei Jahren einfach geklaut hat", erklärte er mit einem Lachen. In seinem Beruf träfe er öfter mal auf "Verhinderer und Bedenkenträger". Ziegenbock Rambo schien so einer zu sein. "Als Heike Unkel aber über den Zaun gesprungen ist und Rambo zeigte, wo es lang ging, da wusste ich: Dieses Projekt klappt bestimmt", sagte Steinau.

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