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Stadt muss kein Extra-Geld in die Sanierung stecken

Schlaglöcher in Dorsten halten sich in Grenzen

Der vergangene Winter war relativ mild. Deswegen hat es nach Angaben der Stadt in diesem Frühjahr keinen „Schlagloch-Alarm“ gegeben. Aber an der einen oder anderen Stelle muss doch ausgebessert werden.

Dorsten

, 19.04.2018
Stadt muss kein Extra-Geld in die Sanierung stecken

Unter anderem sehen Leser Reparaturbedarf auf der Clemens-August-Straße. Die Stadt indes nicht. © Foto: Moritz Schütten

„Wir haben nur zwei, drei kleinere Meldungen von Bürgern bekommen“, so Ludger Böhne, stellvertretender Pressesprecher der Stadtverwaltung, auf unsere Anfrage. Großer bürokratischer Aufwand sei deshalb nicht vonnöten, auch Extra-Geld müsste nicht in den Etat eingestellt werden: „Den Schäden können wir im laufenden Geschäft nachgehen.“

Aufruf bei Facebook

Unsere Zeitung hatte zudem im Internet-Netzwerk „Facebook“ die Leser aufgerufen, uns mitzuteilen, wo neue Schlaglöcher aufgetaucht seien. Auch hier hielten sich die Hinweise in Grenzen. Nach Angaben von Lesern bestehe, was die städtischen Straßen angeht, Ausbesserungsbedarf an der Hagenbecker Straße in Höhe Friedhof St. Antonius und an der Clemens-August-Straße. „Größere Fahrbahnsanierungen sind von uns an beiden Straßen in diesem Jahr aber nicht vorgesehen“, so Ludger Böhne.

Mehrere Stellen bemängelt

Mehrere Leser bemängelten zudem den Zustand von Bochumer Straße (B 225), Gladbecker Straße und Halterner Straße (Gemeindedreieck bis erster Kreisverkehr und ab Wenger Höfe). Für Sanierungen ist hier die Behörde Straßen-NRW zuständig. „An der Bochumer Straße haben wir bereits ein bisschen getan, unsere Mitarbeiter werden aber noch vorbeikommen, um Stellen auszubessern“, so Pressesprecher Peter Beiske.

Neue Fahrbahndecke

Noch in diesem Jahr werden eine 2,3 Kilometer lange Fahrbahnstrecke der Halterner Straße im Grenzgebiet Dorsten/Haltern mit einer neuen Decke versehen. „Der Bereich zwischen Gemeindedreieck und Zechengelände steht aber in der Prioritätenliste nicht so weit oben, dass er alsbald an die Reihe kommt.“

Was den Zustand der Kreisstraßen angeht, steht derzeit eine Prüfung der Kreisverwaltung auf dem Programm. „Erst, wenn die abgeschlossen ist und die Straßen anschließend bewertet sind, können wir sagen, ob und was etwas passieren muss“, erklärte Kreissprecher Jochem Manz.

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