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Zeitarbeit ist Chance für feste Stelle

DORSTEN Jörg Rambow fühlt sich mit seiner Zeitarbeit auf der sicheren Seite: „Da kann ich in verschiedene Branchen wechseln, wenn´s in einer ´mal brenzlig wird.“

von Von Anke Klapsing-Reich

, 19.08.2008
Zeitarbeit ist Chance für feste Stelle

Standen in der Talkrunde Rede und Antwort: WinDor Geschäftsführer Lambert Lütkenhorst, Zeitarbeiter Jörg Rambow, Martin Peetzen (Vestische Arbeit), Peter Mumme (Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister), Astrid Neese (Agentur für Arbeit Recklinghausen) und Hervert Averkamp, stellv. Leiter Vestische Arbeit Dorsten (v.l.).

 Als positives Beispiel wurde Jörg Rambow am Dienstag auf der 2. Zeitarbeitsmesse vorgestellt, zu der die Vestische Arbeit gemeinsam mit Dorstens Wirtschaftsförderung WinDor ins Lippetorcenter eingeladen hatte. Reger Betrieb herrschte an den Infoständen der 15 Zeitarbeitsunternehmen, die die Chancen der Zeitarbeit erläuterten und um neue Mitarbeiter(innen) für freie Stellen warben.

„Diese Messe ist ein wichtiger Schritt nach vorn“, wünscht Herbert Averkamp, stellv. Leiter der Vestischen Arbeit Dorsten, dass die vielen geknüpften Kontakte und Einstellungsverhandlungen auch Früchte tragen. Die Erfahrungen der 1. Messe 2007 machen Mut: Cirka 160 Menschen hätten daraufhin in feste Beschäftigungsverhältnisse vermittelt werden können. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass sich Zeitarbeit mit ihrem „Klebeeffekt“ immer mehr zum Sprungbrett in dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse erweise.

„Man muss alle Möglichkeiten nutzen, Menschen in Arbeit zu bringen“, verweist WinDor-Geschäftsführer Lambert Lütkenhorst auf die gute Kooperation und Vernetzung vor Ort mit der Vestischen Arbeit und der Agentur für Arbeit. Für eine bessere Ausnutzung des Zeitarbeits-Potenzials warb Astrid Neese von der Agentur für Arbeit Recklinghausen: „Mit 1,1 Prozent Beschäftigten in der Zeitarbeit liegt Dorsten deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 2,5 Prozent.“ Das Schreckgespenst der Ausbeutung sei längst verscheucht, bestätigt Peter Mumme vom Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleiter das aufpolierte Image der Zeitarbeit: Seit 2003 gäbe es feste Tarifverträge. Jedes Arbeitsverhältnis unterliege den üblichen arbeitsrechtlichen Normen und sei sozial abgesichert. Jörg Rambow kann das nur bestätigen: „Mir geht´s richtig gut in meinem Job“, hofft er, dass es noch lange so bleiben wird.

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