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Dorstener Einradfahrer bei der WM erfolgreich

DORSTEN Hochzufrieden waren die Fahrer des Ein-Rad-Club Dorsten (ERC) mit ihrem Abschneiden in den Kürwettbewerben bei der 14. Weltmeisterschaft im dänischen Frederiksberg/Kopenhagen.

04.08.2008
Dorstener Einradfahrer bei der WM erfolgreich

"Basketball" hieß das Thema der Gruppenkür, mit der die ERC-Fahrer bei der WM antraten.

Am Gruppenkürwettbewerb, der Königsdisziplin des Kürfahrens, nahmen zwei BDR-Teams teil. Die Dorstener Christina Auth, Juliane Auth, Carolin Büning, Felix Büning, Esther Matschinsky, Maren Sender und Esther Stockhausen gehörten mit Fahrern aus Bottrop und Geldern zur Mannschaft, die das Thema „Basketball“ einstudiert hatte. Da die Dorstener Gruppe vor zwei Jahren schon Teil der Mannschaft gewesen war, die Vizeweltmeister wurde, waren die Erwartungen natürlich hoch gesteckt. Das Team bot eine perfekt dargebotene Präsentation verbunden mit hohen technischen Schwierigkeiten, die das Publikum mitrissen. Auch die Fehlerquote war sehr gering. Damit erreichten sie den dritten Platz hinter Japan und Dänemark. Dieser wurde gebührend gefeiert, auch wenn vielleicht etwas mehr möglich gewesen wäre.Paare in der Expert-Kategorie

Bei den Paaren starteten Juliane Auth und Till Wohlfarth in der Expert-Kategorie. Sie präsentierten mit dem „Phantom der Oper“ die Erfolgskür des vergangenen Jahres durch zusätzliche schwierige Tricks erweitert. Auch sie kamen beim Publikum hervorragend an, und der vierte Rang ist absolut beachtlich, zumal sie ein japanisches Paar hinter sich ließen. Bei einer geringeren Fehlerquote wäre auch eine Medaille möglich gewesen. Gleiches gilt für Christina Auth und Maren Sender, die in der Altersklasse U 18 antraten. Sie belegten Rang fünf, weil sie einige Abstiege zu viel hatten. In der Einzelkür trat Till Wohlfarth in der Expert-Klasse an, Esther Matschinsky und Maren Sender in ihren jeweiligen Altersgruppen. Till überraschte alle mit einer der anspruchsvollsten technischen Darbietungen, allerdings war er mit dem siebten Platz wohl unterbewertet. Um ganz nach oben zu kommen, muss er noch an seiner Präsentation arbeiten. Esther Matschinsky gelang in ihrer Kür viel, und auch in der Präsentation zeigte sie sich verbessert. Trotz zweier Patzer bei schwierigen Tricks reichte es bei ihr für die Bronzemedaille. Maren Sender fuhr ihre Kür zu instrumentaler Musik und setzte diese in überzeugender Weise in Bewegung um. Für ihre flüssig dargebotene Kür mit hohem Schwierigkeitsgrad gewann sie verdient Silber.Ein Punkt fehlte zur Medaille

Bei den Standard Skills, der Prüfung der technischen Fähigkeiten, waren nur drei Dorstener angetreten, und für alle endete der Wettbewerb auf dem vierten Platz. Sie werteten das Ergebnis für sich aber unterschiedlich. Während Maren Sender diesen Wettbewerb zum ersten Mal versuchte und ihn als Test ansah, konnte Till Wohlfarth sich für seine missglückte Premiere beim Deutschland-Cup rehabilitieren und rückte in die Weltspitze vor. Esther Matschinsky war weniger zufrieden, weil ihr bei der letzten Übung die Zeit knapp geworden war und sie damit nur ein Punkt von der Medaille trennte.