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125 Jahre MKK: Festakt im Konzerthaus

DORTMUND Den 125. Geburtstag feierte das Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) am Samstag mit knapp 1000 geladenen Gästen in einem Festakt im Konzerthaus. Zugleich wurde die deutsch-türkische Hochzeitsausstellung „Evet – Ja, ich will“ eröffnet.

von Von Julia Gaß

, 17.08.2008
125 Jahre MKK: Festakt im Konzerthaus

Die Museumsgesellschaft machte schon am Freitagabend mit dem Fest zum 100-Jährigen den Auftakt zum Festreigen rund um das Museum für Kunst und Kulturgeschichte.

Der Abend war – wie die Ausstellung, die bis 25. Januar zu sehen ist – eine deutsch-türkische Begegnung, die auch Gemeinsamkeiten zwischen beiden Ländern zeigte. Für Überraschungen sorgte nicht nur die blonde, türkische Pianistin Gülsin Onay, die Wagner und Beethoven auf sehr deutsche Weise interpretierte. Einer der fünf Direktoren des MKK, der mit der kürzesten Amtszeit von nur vier Jahren (1982-86), war Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer. Man spürte in seiner Festrede, dass das Museum für ihn eine Herzensangelegenheit ist. Langemeyer erinnerte an seine Vorgänger, vor allem an den Museumsgründer und „einnehmenden“ Sammler Albert Baum („Er muss eine eindrucksvolle Persönlichkeit gewesen sein“) und lobte seine Nachfolger Wolfgang E. Weick, der auch die fünf Töchter des MKK und die Museumsnacht zum Leben erweckt hat. Die 100 Jahre alte Museumsgesellschaft hätte er allerdings auch erwähnen können. Geburtstagsgeschenk der Stadt ist die Sanierung von Fassade und Dach des Museums. „Es ist für uns eine besondere Ehre, dass die Hochzeitsausstellung in das Jubiläumsjahr fällt“, freute sich Dr. Hakan Akbulut, Generalkonsul der Türkei aus Essen. „Die Ausstellung ist ein Höhepunkt in der Museumsgeschichte“, betonte Dr. Hans-Dieter Stell vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik.

Bis 23 Uhr schwelgten die Gäste in Romantik. Zu den letzten, die die Ausstellung besichtigten gehörten Gudrun und Hero Heerma, ehemaliger Vorsitzender der Westhyp-Kulturstiftung. Das Brautkleid, das Gudrun Heerma 1965 trug, ist das erste Exponat der Schau. Es passt immer noch. Am Sonntag machte das Museum den Bürgern ein Geburtstagsgeschenk, beendete die Fest-Trias mit einem Familientag.

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