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23-Jähriger wollte sich von der Polizei erschießen lassen

Mit Gewehr bewaffnet

Ein 23-jähriger Dortmunder hat am Freitagabend versucht, sich von der Polizei erschießen zu lassen. Mit einem Gewehr machte er militärische Übungen auf dem Phoenix-West-Gelände, schoss zweimal in die Luft. Lautstark forderte er das Erscheinen der Polizei. Doch als die Einsatzkräfte eintrafen, richtete er seine Waffe auf die Polizisten.

HÖRDE

09.11.2014
23-Jähriger wollte sich von der Polizei erschießen lassen

Das Gelände rund um die stillgelegten Hochöfen von Phoenix-West.

Freitag (7. November) gegen 19.30 Uhr: Im Bereich des Elias-Bahn-Wegs auf dem Phoenix-West-Gelände in Hörde wurden Zeugen auf einen 23-jährigen Mann aus Dortmund aufmerksam. Er trug ein Gewehr, führte Exerzierübungen durch und erschien den Zeugen wirr. immer wieder forderte er, dass die Polizei kommen solle. Dann schoss er mit dem Gewehr zweimal in die Luft.   Die Zeugen riefen die Polizei. Als die Einsatzkräfte eintrafen, wollte sich der 23-Jährige jedoch nicht ergeben: Immer wieder nahm der 23-Jährige das Gewehr in die Hand und zielte auf die Polizisten. Diese zückten ihre Dienstwaffen und richteten sie auf den offensichtlich verwirrten Mann. Sie forderten ihn auf, das Gewehr auf den Boden zu werfen und aufzugeben.

Minutenlang verhandelten die Polizisten mit dem 23-Jährigen, bis der Dortmunder endlich das Gewehr auf den Boden legte, sich selbst hinkniete und die Arme hinter dem Kopf verschränkte. Erst dann konnten die Beamten den Mann festnehmen. Das Gewehr war mit Platzpatronen geladen. Seine Begründung für die gefährliche Aktion: Er habe die Polizisten mit dem Gewehr bedroht, damit sie ihn erschießen.   Der 23-Jährige wurde stationär in einer psychiatrischen Klinik aufgenommen. Das Gewehr stellten die Polizisten sicher.

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