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300 Dortmunder auf der grünen Spur

DORTMUND Das Wetter war besser als angekündigt, als Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer am Samstagmorgen die Wandertour anführte: Mit 300 Dortmundern machte sich das Stadtoberhaupt am Friedensplatz auf den Weg Richtung Süden. Das Ziel: Die Hohensyburg. Unter dem Motto "Träume Deinen Park - wandere Deine Stadt" lud die Initative Dortmund Parks auf die "Grüne Route Süd" - 14 erfeuliche Kilometer.

von Von Ralf Michalak

, 10.08.2008
300 Dortmunder auf der grünen Spur

Auf der "Grünen Route" 14 Kilometer Richtung Süden: OB Dr. Langemeyer (rechts) und Ehefrau Annegret (links neben ihm) führten die Wandertour an.

Dass Dortmund zu einem Großteil aus Grünflächen besteht, ist hinlänglich bekannt. Dass man jedoch 14 Kilometer Parklandschaft quasi am Stück erleben kann – hätten Sie es gewusst? „Das können Sie in keiner anderen deutschen Großstadt in dieser Qualität erleben“, unterstreicht Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer den grünen Wanderweg.

Mit 300 Dortmundern machte sich das Stadtoberhaupt am Samstag auf den Weg, besagte Strecke zu erwandern. Die Initiative Dortmund Parks lud auf die „Grüne Route Süd“. Unter dem Motto „Träume Deinen Park – wandere Deine Stadt“ setzte sich der Tross am Rathaus in Bewegung, um über Stadewäldchen und Westfalenpark, Phoenix-West und Rombergpark sowie Dortmunder Stadtwald und die Bittermark bis zur Hohensyburg zu kommen.

„Viele Dortmunder wissen gar nicht, welchen Schatz wir hier in der Stadt haben“, vermutete der OB kurz vor der großen Mittagsrast. Auf dem Kopf ein Käppchen mit „dortmund-projekt“-Logo, an den Beinen eine helle Jeans, Trekkingschuhe an den Füßen und am Rucksack zwei kleine Trinkflaschen – so leger ist Langemeyer selten zu sehen. „Ich gehe gerne wandern. Es ist gut, um auszuspannen aber auch um etwas für die Gesundheit zu tun“, erklärt der OB seine Teilnahme. Um dann als Schirmherr der Veranstaltung auch auf die „schönen Dinge, die man hier sehen kann“, hinzuweisen; gemeint sind die Parks.

Dass er mit dieser Meinung nicht alleine steht, bewies nicht nur die große Teilnehmerzahl. Auch Familie Mattern sah es so. „Schon erstaunlich, dass man von einem Park zum anderen kommt, ohne groß auf Straßen unterwegs zu sein. Diese ganzen grünen Verbindungswege kennt man doch als Autofahrer gar nicht“, erklärt Kai Mattern. Der 45-Jährige ist zusammen mit Ehefrau Kerstin, Tochter Nicole sowie Onkel Otto und Tante Helga Koslowski dabei.

Mittlerweile ist die Pause um, der OB hat sich wie die Mehrzahl der Wanderer mit einer Bratwurst gestärkt, nun geht es weiter.

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