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80 Kinder machten mit bei "Neptuns Nachwuchs"

DORTMUND Vor vier Jahrzehnten rief Meeresgott Neptun erstmals seine jungen Anhänger zur Frühschwimmer-Veranstaltung. Die Aktion der Ruhr Nachrichten sollte und soll der Förderung des Schwimmvermögens bei Kindern bis zum i-Männchen-Alter dienen. Am Sonntag zeigten wieder 80 Jungen und Mädchen, dass sie es drauf haben, eine 25 Meter Strecke zu bewältigen.

von Von Ralf Michalak

, 12.08.2008
80 Kinder machten mit bei "Neptuns Nachwuchs"

Gleich springt er: Meeresgott Neptun stürzte sich zur Gaudi der Kinder am Schluss der Frühschwimmer-Aktion vom 10-Meter-Brett.

Noch warten sie in ihre kleinen Bademäntel gehüllt auf den Beginn. Das Südbad wirkt riesig, auf der Tribüne winken Papa und Mama, Opa und Oma, viele von ihnen waren als Kinder selbst „Neptuns Nachwuchs“. Der lustige Clown Georg läuft auf meterlangen Stelzen ums Becken, bringt Kindermünder zum Lachen. Gleich zeigen die Kleinen, dass Schwimmen richtig Spaß macht. Als es endlich soweit ist, machen sich die ersten vier Kinder auf den Weg zum großen Becken. 25 Meter, eine halbe Bahn, sollen sie schwimmen, begleitet von Helfern des FS 98. Und damit beweisen, dass sie Neptuns Nachwuchs sind. Welche Zeiten sie dabei benötigen spielt keine Rolle, die Kinder würden sich selbst zu stark unter Druck setzen. Mit dem Startruf bricht Jubel auf der Tribüne los. Die Großen feuern die kleinen Schwimmer an, die in dem riesigen Becken irgendwie verloren wirken. Und dann erreicht die erste Gruppe unter tosendem Applaus die Ziellinie. Die vierjährige Laurea erhält die erste Urkunde.  

„Das war ganz schön aufregend“, sagt sie, und ihre großen Augen leuchten vor Stolz. In ihrem weißen Badeanzug mit den lustigen roten Punkten zeigt sie die Urkunde, die sie nun offiziell als Neptuns Nachwuchs ausweist. Und entdeckt gleich, dass sich in der Folie auch Süßigkeiten befinden. „Guck mal, Gummibärchen“, die Urkunde ist plötzlich zweitrangig. Um gleich darauf wieder zum Thema zurück zu kommen: „Ich mache jetzt mein Seepferdchen.“ Wer will und kann, darf beim Start sogar vom Beckenrand springen, was sich einige der Vier- bis Siebenjährigen sogar trauen. Doch den größten Sprung, den macht traditionell Neptun. Angefeuert von den Kindern, ziert sich der Meeresgott zwar anfangs. Doch wie immer bildet der Sprung mit Krone und Dreizack vom Zehn-Meter-Turm den krönenden Abschluss des Tages 

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