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Ärger um Müll nach Trinkgelagen im Hansemannpark

Hansemannpark

Der Hansemannpark wird als Naherholungsgebiet gut angenommen. Spazierengehen, Inliner- oder Skateboardfahren geht gut. Oder einfach mal abschalten auf einer der vielen Bänke dort. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Denn nicht alle Nutzer verhalten sich so, wie es angemessen wäre.

Oestrich

, 16.10.2016
Ärger um Müll nach Trinkgelagen im Hansemannpark

Olaf Grausam ärgert sich über Müll im Hansemannpark

Vor allem am Wochenende findet sich dort regelmäßig eine Klientel ein, die sich nicht an die Verhaltensregeln hält. „Es sind wohl vor allem Jugendliche, die dort ihre Trinkgelage veranstalten“, glaubt Olaf Grausam, der den Park täglich nutzt, um seine Beagle-Dame Maja auszuführen.

Haufenweise leere Flaschen

Haufenweise leere Flaschen und Becher, Pizzakartons und andere Lebensmittelverpackung, finden er und andere Parknutzer vor allem am Montagmorgen vor – besonders im Bereich der Skateranlage: „Am Schlimmsten ist aber, wenn die leeren Flaschen zerdeppert werden und überall Splitter herumfliegen.“

Verletzungsgefahr 

Dass sei nämlich nicht nur nicht schön, sondern brächte logischerweise auch Verletzungsgefahr mit sich – und das nicht nur für Hunde. Denn gerade die Skaterbahn wird viel genutzt und wer da nicht aufpasst, kann sich schnell mal eine Verletzung zuziehen.

Daher fordert nicht nur Olaf Grausam: „An der Situation muss sich etwas ändern.“ Häufig trifft er nämlich auf Väter, die mit ihren Kindern die Bahn besuchen und erst einmal den Müll und vor allem die Glassplitter beseitigen, bevor sie ihren Nachwuchs fahren lassen können.

Zustände bekannt

Bezirksbürgermeister Wilhelm Tölch sind die Zustände bekannt, wie er auf Anfrage bestätigte: „Die entsprechenden Sicherheitsstellen wissen ebenfalls Bescheid und sind aktiv.“ So seien dort auch schon einige Anzeigen geschrieben und Platzverweise ausgesprochen worden. Allerdings käme es dort zumeist zu Vorfällen, die in die Zuständigkeit des Ordnungsamtes fielen, so Polizeisprecherin Dana Seketa.

Zufahrten abpfosten

Und auch die örtliche Politik wolle ihren Teil dazu beitragen, dem Problem habhaft zu werden. Denn wer den Park kennt, mag es kaum glauben, aber regelmäßig würden die nächtlichen Besucher auch mit Autos in den Hansemannpark fahren, hat der Bezirksbürgermeister erfahren.

„Um das zu verhindern haben wir in der letzten Bezirksvertretungssitzung einen Antrag an die Verwaltung beschlossen, dass sämtliche Eingänge zum Park abgepfostet werden sollen und so eine Zufahrt mit dem Auto nicht mehr möglich ist“, betonte Tölch.

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