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Allein auf der Automeile

DORTMUND Am Wochenende wird gefeiert auf der Automeile an der B1. Das Toyota/Lexus-Autohaus Weber öffnet dann seine Türen. Bislang der einzige Nutzer der Fläche. Neue Nachbarn sind noch nicht in Sicht.

von Von Oliver Volmerich

, 29.08.2008
Allein auf der Automeile

Noch viel Platz ist neben dem schon fertiggestellten Autohaus am Ostrand auf der Automeile an der B1.

Es scheint, als spräche man mit einem Anrufbeantworter, wenn man in der Pressestelle der LEG-Projektentwickler nach den Fortschritten auf der Automeile fragt. „Wir sind weiter in Gesprächen“, lautet seit Monaten die gleichbleibende Antwort. Von Ergebnissen ist freilich nichts zu sehen. Dabei waren die Hoffnungen groß, die die LEG vor Jahren an die Verwandlung der Wiesenfläche gegenüber der Stadtkrone-Ost geknüpft hatte. Zwei Autohändler hatte man bereits an der Angel, die Vermarktung des dritten Grundstücks in der Mitte schien nur eine Frage der Zeit. Das Pech der LEG: Nachdem sich der Baustart nicht zuletzt wegen Anwohner-Eingaben in Sachen Lärmschutz verzögerte, sprang ein potenzieller Kunde ab. Übrig blieb nur das Autohaus Weber, das am Ostrand der Fläche ein repräsentables Haus für die Marken Toyota und Lexus baute. Bei der Vermarktung der Restflächen hakt es weiterhin. Man führt – siehe oben – weiter Gespräche.

Bei der Stadt zeigt man sich weiter geduldig. Obwohl die Reihe der Autohäuser nach dem lange Zeit umstrittenen Bebauungsplan zugleich als Lärmschutz-Riegel für den Verkehrskrach der B1 vor der so genannten Schweizer Siedlung vorgesehen ist. Erfüllt werden muss die Forderung allerdings erst endgültig, wenn die B1 in diesem Bereich ausgebaut wird. Was noch einige Jahre dauern wird. Sollte die LEG es bis dahin allerdings noch immer nicht geschafft haben, die Automeile zu füllen, müsse man neu nachdenken – auch über alternative Nutzungen, erklärte Planungsamtschef Ludger Wilde auf Anfrage. Eine Lärmschutzwand an Stelle von Neubauten wäre für ihn keine attraktive Alternative. Doch noch laufen ja die Gespräche der LEG mit potenziellen Autohaus-Betreibern. „Bis Ende des Jahres“, so Wilde, „hoffen wir da auf Klarheit.“

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