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Asselner Hellweg nach Baustelle wieder frei

ASSELN 28 Monate im Dreck. 28 Monate Umleitungen. 28 Monate Umsatzeinbußen. Jetzt geht es wieder aufwärts. Einkaufen ist in Asseln wieder ein Genuss.

von Von Nadine Weinands

, 31.08.2008
Asselner Hellweg nach Baustelle wieder frei

Nach 28 Monaten Bauzeit ist der Asselner Hellweg wieder befahrbar.

Ab nun heißt es wieder: "Bahn frei" am Asselner Hellweg. Nach 28-monatiger Baustelle, lästigen Umleitungen, viel Frust und Verärgerung bei den Bürgern rollt der Verkehr am Hellweg endlich wieder. Bauleiter, Politiker und Anwohner atmeten tief durch und feierten am Samstag den Bauabschluss mit einem großen Fest zwischen der Asselburgstraße und der evangelischen Kirche.

Zahllose Besucher säumten den Hellweg und tummelten sich bei der Eröffnungsrede auf dem Hof-Schulte-Platz. Neben der lokalen Polit-Prominenz - Bezirksbürgermeister Karl Heinz Czierpka und seinem Stellvertreter Ulf Katler - waren an diesem Tag auch Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer und Staatssekretär Günter Kozlowski unter den Gästen.

Spürbarer Zusammenhalt bei den Bürgern

Beide zeigten sich beeindruckt vom Zusammenhalt der Bevölkerung. Denn trotz der großen Resonanz waren nicht alle Asselner von Anfang an flammende Befürworter der pompösen Baumaßnahme. "Nun können wir alles hinter uns lassen, was hinter uns liegt", so der Oberbürgermeister. "Und stolz sein auf einen gelungen Beitrag zur Stadtentwicklung." Trotzdem fragt sich so mancher Asselner, ob das 50-Millionen-Euro-Projekt nicht auch weniger komplex hätte sein können, doch Kozlowski ist überzeugt: "Wir haben unsere Schwerpunkte richtig gesetzt. Verbesserungen der Infrastruktur sind wichtig für die Zukunft und für das Zusammenleben der Menschen."Handel spürt die Veränderungen

Für die Gewerbetreibenden direkt am Hellweg ist die beginnende Veränderung schon deutlich spürbar. "Der Verkehr hat stark zugenommen und dadurch kommt natürlich auch mehr Kundschaft in unser Geschäft", freut sich Sigrid Neuhaus, deren Mann ein Autohaus am Hellweg betreibt.

Anwohnerin Elisabeth Lechleitner ist sich absolut sicher: "Der Hellweg ist eine Bereicherung. Wickede und Brackel werden von nun an neidisch nach Asseln blicken."

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