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Attacke mit benutzter Spritze: Ladendieb erhält Haftstrafe

DORTMUND Das Landgericht hat einen Ladendieb zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Der Angeklagte hatte am 29. März einen Detektiv, der ihn festhalten wollte, mit einer benutzten Drogenspritze bedroht und leicht an der Hand verletzt. Der 31-Jährige ist mit Hepatitis A, B und C sowie Tuberkulose infiziert.

von Von Martin von Braunschweig

, 28.08.2008
Attacke mit benutzter Spritze: Ladendieb erhält Haftstrafe

Das letzte Wort bei der Erhebung der Zweitwohnungssteuer haben die Länder und Kommunen, urteilte das Bundesverwaltungsgericht.

Der Detektiv musste sich nach der Attacke in einem Supermarkt am Körner Hellweg im Krankenhaus untersuchen lassen. „Bei mir ist aber alles in Ordnung“, gab er im Zeugenstand Entwarnung.

Der Angeklagte nutzte den Prozess, um sich bei seinem Kontrahenten zu entschuldigen. Der 31-Jährige ist seit vielen Jahren heroinabhängig und war damals auf Beutetour, um Geld für die nächste Drogen-Ration zu beschaffen. Die gestohlenen sechs Flaschen Schnaps habe er auf dem Schwarzmarkt verkaufen wollen.

„Natürlich ist das dreist, aber was soll ich machen“, sagte er vor der 39. Strafkammer. „Als Süchtiger steht man halt immer unter Druck.“ Der Dortmunder will sich jetzt noch einmal um eine Drogentherapie bemühen.

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